Juni 26, 2008
Ich hab gestern meinen beiden indonesischen Findelkindern (Flo und Mel) Ciao gesagt. Ihr koennt die naechsten Tage mal verfolgen wie es in den nicht touristischen Regionen auf Bali so aussieht.
Denn morgen steige ich auf das Boot (Perama) und bins 6Tage auf dem Meer unterwegs nach Komodo und Rinca, dort Leben naemlich Drachen

6 Kommentare |
Indonesien, Lombok | Mit Tag(s) versehen: Drachen, Komodo, Lombok, Perama, Rinca, Sengigi |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
24. Juni
Heute sollte Kultur auf dem Programm stehen:
- Goa Gajah / Elephant Temple
- Pejeng / Mount Temple
- Gunung Kawi / Rocky Temple
- Tampaksiring / Holy Spring Temple
- Penoiken / Aussicht auf den Mount und Lake Batur
- Kintamani / Ulu Danur Temple
Nach einem Pancake Fruehstueck ging es dann auch um 9Uhr lost, wir hatten mal wieder einen Fahrer fuer uns zu dritt. Die ersten Tempel gingen noch ohne Probleme zu besichtigen. Ueberall bekam ich am Eintritt einen Sarong geliehen. Es fing dann im Holy Spring Tempel an nervig zu werden. Wir konnten naemlich nicht durch den Eingang wieder raus, sondern mussten den ausgeschilderten Ausgang nehmen. Dieser Weg fuehrte naemlich direkt an den ganzen Souvenirshops vorbei.
Was sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass waehrend man vorbeilauft die Verkaeufer einem einen Preis nennen. Wenn man sie ignoriert wir unmittelbar ein niedrigerer Preis genannt. Das hat irgendwie etwas von feilschen mit sich selbst. Nachdem wir dies gemeistert hatten stand ein kurzer halt am Vulkankrater an. Kaum waren wir ausgestiegen stuerzten sich schon die ganzen Haendler wie die Heuschrecken auf uns. Ein „NEIN“ wird hier uebrigens nicht so einfach akzeptiert. Man wird regelrecht verfolgt und mit niedrigeren Preisen bombadiert bzw. gefragt was man braucht.
Auf meine Antwort „Ich brauche nichts“ musste ich mir von der eingeschnappten Verkaeuferin anhoeren, warum kommst du dann her. Danach ging es zu Ulun Danu… der laut Postkarten am Wasser liegen sollte. Leider Fehlanzeige, hier kommt es aufs Detail an. Den kleinen aber feinen Unterschied macht das „Besakit“ aus, unserer hatte keines und somit anderer Tempel. Als wir hier ausstiegen folgte uebrigens gleiches Spiel wie am Krater. Nur wurden uns hier Sarongs umgeschnallt, die fuer den Tempelbesuch notwendig sind. Dafuer wollten die Damen allerdings 50.000RP habe, nach kopfschuetteln unsererseits hies es dann 25.000 pro Person und der Tempeleintritt waere schon dabei. Da hab ich den Sarong wieder ausgezogen. Dann fiel der Preis auf 5000RP pro Person. Ich hab dankend abgelehnt und mich auf die Treppe gesetzt und auf den Tempelbesuch verzichtet. Wie Flo und Mel mir berichteten war der Tempel noch nicht mal was besonderes. Ich hab kein Problem damit, dass die Personen Geld verdienen wollen. Allerdings sehe ich es nicht ein deren Abzocke mitzumachen, wenn die Person gleich einen vernuenftigen Preis ausgerufen haette, so waere es sicher zu einer Einigung gekommen. Nach einem Stop bei den Reisfeldern ging es dann auch wieder nach Ubud.
Kommentar schreiben » |
Bali, Indonesien | Mit Tag(s) versehen: abzocke, Bali, Batur, Kintamani Tour, Lake, Mount, Reisfelder, sarong, Tempel, Ubud, Vulkan |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
23. Juni
Heute hiess es Ciao Kuta und los ging es mit dem Hotel Bus nach Ubud. 1,5 spaeter, die ich natuerlich wieder mit schlafen verbracht habe, lies uns der Fahrer bei den Sania Cottages raus. DIe hatten aber nur noch Zimmer fuer 250.000, was eindeutig zu viel ist. Dafuer gleich gegenueber fuendig geworden im Gandra Guesthouse. Der Verwalter hat uns erstmal zwei Kannen Tee gemacht, waehrend wir uns fuer eine Tour entschieden haben.
Anschliessend habe ich noch den Monkey Garden besucht. Dabei handelt es sich um einen grossen Garten in ein Tempel und sogar ein Friedhof liege und obendrauf laufen die Affen noch frei herum. Uebrigens konnte ich mal wieder sehen, dass sich die Aussage „reize keine Tiere“ bewahrheitet hat. Das konnten naemlich die Kinder von einem Amerikaner sehen. Der wollte der coole Dad sein und reizte einen Affen, der dann spaeter eines seiner Kinder anfiel… ich wueder mal sagen ein klassicher Fall von „Danke Papa“.
Den Abend haben wir mit einem typisch balinesischen Essen ausklingen lassen. Man kann nicht sagen, was fuer ein Gegensatz Ubud zu Kuta bildet! Die Nacht hab ich festgestellt wie nervig schwaebisch sein kann. vor allem wenn das schwaebelnde Maedel quasi direkt vor dem eigenen Fenster steht und mitten in der Nacht ins Laendle telefoniert. Ich wies sie in meiner freundlichen Art darauf hin, doch woanders zu telefonieren.
Kommentar schreiben » |
Bali, Indonesien | Mit Tag(s) versehen: balineisches Abendessen, balinesisches Dessert, Bilder, Fotos, Gandra House, Monkey Forest, Reisfelder, Strassen, Ubud |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
22. Juni
Einfach am Strand liegen und weiterliegen und in der Sonne braten und permanent „No sagen“ zu „Yes massage…yes sarong….yes coconut…yes pillow“. Wobei irgendwann ignoriert man die Leute. Diese Unhoeflichkeit meinerseits faellt wohl unter asiatische Nebenwirkungen.
Heute bekam ich auch mein richtiges Geburtstagsgeschenk ueberreicht. Eine balinesische Schnitzerei die meinen Gamernick eingraviert hat
. Hab mich total darueber gefreut. Kann es kaum erwarten die Schnitzerei unter meinen Monitor zu stellen. Danach wurde erstmal mein Geburtstagsessen nachgeholt, da es den Vortag keinen Hummer in dem Restaurant gab.
Extra wach geblieben fuer das Fussballspiel und dann leisten die Italiener so nen mueden Kick ab bei dem sie auch noch verlieren…..
Kommentar schreiben » |
Bali, Indonesien | Mit Tag(s) versehen: coconut, Geburtstag, Geburtstagsgeschenk, Hummer, ignorieren, Kuta, massage, Nebenwirkungen, No, pillow, sarong, Strand, Yes |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
Hier folgen einige Bilder, die den Zeitraum des 20-22 abdecken
P.S an die Motorradfahrer im ASC….ihr braucht kein Auto fuer den Baumarkteinkauf, wie ihr sehen koennt das geht auch so!
Kommentar schreiben » |
Bali, Indonesien | Mit Tag(s) versehen: balinesischer Baumarkttransport, chillen, New Arena Hotel, Souvenirshops, Strand, Surfboy, Tanah Loth, Uluwatu |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
21. Juni
Zuerst haben Flo, Mel und ich am Strand reingefeiert. Dort bekam ich auch mein Geburtstagsgeschenk…eine balinesische Postkarte, da das eigentliche Geschenk noch in der Anfertigung war. In dem Moment dachte ich mir: „Bitte keinen Granit-Phallus“. Anschliessend ging es auf die Jalan Legian. Dort liegen in Kuta die ganzen Clubs. Nach einer kurzen Hoerprobe ging es ins „My Room“. Der Club hat mehrere Etagen und auf der obersten Etage lief wenigstens Housemusik und es lies sich dort entspannt tanzen. Allerdings wurde die Musik nach einiger Zeit recht langweilig. Flo hatte in so einem Bali-FrankfurtPur Verschnitt gelesen, dass im Double Six noch etwas sein sollte, dass allerdings in Seminyak liegt, das sind 3km von Kuta. Nach kurzem Ueberlegen ab ins BlueBird Taxi und nach 10Min Fahrtzeit und 23.000Rp spaeter dort angekommen.
In der Jalan Double Six liegen eine Menge Clubs. Allerdings handelt es sich hier um die reinsten Touristenclubs, die ueberall 60.000 Eintritt haben wollen. Das ist zwar nicht die Welt, nur sehe ich es nicht ein Geld fuer etwas auszugeben was mir nicht gefaellt, wo die Musik nicht schoen ist und mir lauter besoffene Touris ueber den Weg laufen.
Somit wieder zurueck nach Kuta beim Taxi suchen lernten wir den Komiker der Nacht kennen. Ein Taxifahrer sagte zu uns ich fahr euch fuer 200.000RP nach Kuta. Wir lachten ihn aus und suchten uns einen anderer, der nach ein wenig herumdiskutierern das Taxameter anmachte und los ging es. In Kuta angekommen und bereit in den naechsten Club zu springen kam das boese erwachen. 4Uhr morgens und die Clubs schliessen. Das kann doch nicht wahr sein und das in einem „Partyort“. Zum runterkommen musste erstmal eine Portion Pommes Frites her. Die Wartezeit auf das Essen wurde damit ueberbrueckt, dass man sich die besoffenen Letue angeschaut hat. Beispielsweise das eine Maedel hat die einheimischen Kinderarmbandverkaeufer permanent dazu animiert ihr an die Brueste zu greifen.
Den morgen nach der Party am Strand verbracht. Anschliessend sollte es die Party aus meinen Geburtstag herausgeben. In einem Club sollte ein deutscher DJ Minimal-House auflegen. Den Namen hat niemand von uns jemals vorher gehoert aber was solls……es kam wie es kommen musste Club leer, Dj ist scheisse und das „My Room“ hat oben geschlossen wegen einer Privatparty. Das sollte ein Zeichen, das man ja wegen der Altersweisheit zu deuten weiss, also keine Party.
Im Grundegenommen ist Kuta definitv ueberbewertet. Hier rennen lauter 16-18 Jaehrige amerikanische Maedels umher die nach ihrem High-School-Abschluss von ihren reichen Eltern 2-wochen Bali geschenkt bekommen haben. Die sitzen dann am Strand und lassen sich von den lokalen Surflehrern anmachen und geniesen den exotischen Flirt. Die Clubmeile in Kuta duerfte nach dem Hoerensagen vom musikalischen Niveau dem Ballermann gleichen und von guter Musik hat hier auch noch niemand etwas gehoert.
Kommentar schreiben » |
Bali, Indonesien, Uncategorized | Mit Tag(s) versehen: besoffene, Blue Bird, Clubs, Eintritt, Geburtstag, House, Komiker, Kuta, Party, rausfeiern, reinfeiern, Seminyak, Taxameter, Taxi, Taxifahrt |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 20, 2008
Heute sollte etwas Kultur auf dem Programm stehen. Dazu hatten wir gestern eine individuelle Tempeltpur gebucht, mit unseren eigenen Fahrer. Wir wollten uns Tanah Lot und Uluwatu ansehen. Leichter gesagt als getan, denn die beiden Tempel liegen von Kuta aus gesehen in entgegengesetzten Richtungen. Nach zaehen Verhandlungen hiess es 250.000RP fuer die gesamte Tour. Wir zahlten 50.00Rp an, was sich als gute Entscheidung herausstellen sollte.
Heute morgen um 9.30Uhr meinte dann der Fahrer, er wuerde uns einen anderen Tempel vorschlagen, weil Uluwatu und Tanah Lot beide zu weit waeren und das nicht in 5 Stunden zu schaffen sei und wir eh mehr zahlen muessten. Nach einem Telefonat mit seinem Chef, der einfach aufgelegt hat mit den Worten wir sollen es akzeptieren mehr zu zahlen und er habe wichtigeres zu tun. Was recht amuesant war, denn der Fahrer nannte uns 30.000RP pro zusatzliche Stunde und er wollte 50.000RP auf meine Frage warum ich in fuenf Minunten zwei unterschiedliche Preise genannt bekomme, folgte die obige Reaktion.
Doch so leicht lassen wir uns von irgendwelchen indonesischen moechtegern Geschaeftsleuten nicht unterkriegen! Wir liesen unseren Travelagent zu uns zitieren. Nach einiger Diskussion zwischen Fahrer und Travelagent gab der Agent dem Fahrer 25.000Rp ind die Hand und los ging die Fahrt. Nach 45min Fahrtzeit, in Uluwatu angekommen. Die Fahrt dahin ging uebrigens quer durch den Campus einer Universitaet hier auf Bali. Haette ich das blos vorher gewusst, da waere sicher ein Auslandssemester drin gewesen!
Der Anblick vom Tempel an der Meeresklippe ist schon beeindruckend vor allem mit dem Wellenrauschen dazu, nach einer Tempelbesichtigung mitsamt Fotosession ging es dann weiter nach Tanah Lot. Nach 1,5 Stunden Fahrtzeit kamen wir dort an. Wir quetschten uns an zahlreichen Souvenierstaenden vorbei bis wir den Tempel erreichten. Ich bin echt froh, das wir nicht die „Tanah Lot Sunset“ Touristentour gebucht haben. Das war schon zur Mittagszeit recht voll, das es schwer fiel gescheit Fotos zu machen. Ich will nicht wissen wie das am abend ist. Ich muss sagen, dass es egal ist wo ich bin aber ueberall auf der Welt sieht das Meer einfach wunderschoen aus sobald es Wellen schlaegt. Es gibt keine bessere Luft als diese leicht salzige Meeresluft am Strand. Auf den Rueckweg ging es mal wieder durch Balis Hinterland, vorbei an Reisterrassen nach Kuta. Als wir dort ankamen war es 15.00Uhr…somit gab es am morgen viel Laerm um nichts.
Uebrigens lag bei Ankunft ganz Kuta noch immer im Dunkeln, also es gab keinen Strom. Der Strom fiel heute morgen naemlich aus und mal ging er fuer fuenf Minuten und dann war er wieder aus. Nach eine Red Sapper Mittagessen ging es an den Strand mit ner Flasche Tanqueray. Gleich wird mit Flo und Mel in den Geburtstag reingefeiert….
5 Kommentare |
Bali, Indonesien | Mit Tag(s) versehen: Add new tag, Affen, Ausflug, Fahrer, Geburtstag, Kuta, Red Sapper, Strand, Tagestour, Tanah Lot, Tanqueray, Uluwatu, Universitaet, Vertrag |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 19, 2008
…standen unter dem Motto „nichtstun auf Bali“. Nach dem ganzen umherreisen und rumlaufen ist es ganz entspannend den Tagesablauf in „aufstehen, fruehstuecken, zum Strand gehen und sonnen“ zu sehen und dabei gemuetlich einen Gin Tonic zu trinken.
Kuta ist ein reiner Partyort, das beobachten der Leute hier ist recht amuesant. 80% der Touristen in Kuta haben sich fuer den Herdentrieb-Look entschieden: Da waere der Surfer mit seinen Shorts, dem 3-Tage-Bart und den verfetteten Haaren plus Sonnenkappe ab und an trifft man diese Spezies auch nach Sonnenunterngang ohne T-Shirt auf den Strasse. Sein weibliches Gegenstueck wird personifiziert durch Madame Wasserstoffblond die eine Hautfarbe hat wie ein Grillhuhn von der Stange die in dem groessten moslemischen Land mit Minirock und Ausschnitt bis zum Bauch herumlaeuft. Diese beiden Gruppen haben gemeinsan, dass sobald die Sonne untergeht sie in den lokalen Internetcafes herumsitzen und ihre neuesten Bikini- bzw. Surffotos hochladen und sich die „you are hot“ Kommentare durchlesen und anschliessend mit dem frisch poliertem Ego in die Partynacht starten.
Die Naechte in Kuta gleiche sich irgendwie. Man organisiert sich eine Flasche Bier bei den zahlreichen 24-Stunden Shops und sieht sich das Treiben auf der Jalan Legian an, dort gibt es recht viele Sitzmoeglichkeiten. Nach kurzer Zeit, gesellen sich weitere Travellere dazu und es ergibt sich eine lockere Konversation. So geschehen am Abend der Italien-Frankreich Partie. Ich war mit einer Italienerin hier verabredet, die ich durch die Tuecken der Internetcafenutzung kennengelernt habe. Mit von der Partie war noch Tom, ein Kanadier mit dem ich das Yogja-Bromo-Bali Minibusmartyrium durchgemacht habe. Irgendwann gesellte sich dann noch ein schwedisch-niederlaendisches Paerchen dazu. Auf dem Weg von unserer Stufen zur Sportsbar kamen noch zwei islaendisch Flugbegleiterinen von der Etihad dazu. Gemeinsam haben wir auf zwei Leinwaenden die Spiele Holland-Rumanien und Italien-Frankfreich verfolgt. Welch grossartiger Sieg.
Nach einer sehr kurzen Nacht und schlafen in der Sonne veranstaltet ein Club hier die obligatorische Fullmoonparty. Der Eintritt war zwar umsonst, allerdings entschlossen wir uns dazu es uns auf der anderen Seite der Strasse mit unseren Getraenken bequem zu machen. Irgendwie war es schon seltsam die ganzen Partyjuenger, Backpacker, Pauschaltouristen zu sehen die einfach mal 40.000RP fuer einen Cocktail ausgeben und mehrer davon trinken zu sehen, waehrend auf unserer Strassenseite die ganzen Indonesier (Durchschnittseinkommen lieg bei 200.000-500.000RP) herumsitzen und uns immer mal wieder nach den leeren Dosen und Flaschen fragen, die sie dann an einem Wertstoffhof abgeben und dafuer Geld bekommen
Kommentar schreiben » |
Bali, Indonesien | Mit Tag(s) versehen: Bali, Bilder, Fotos, Fullmoonparty, Fussballspiel, Gin Tonic, Indonesien, Kuta, Legian, Strand, Tanqueray, Traveler |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 16, 2008
Ein Tag voller nichtstun. Oh halt ich war damit beschaeftigt ein Handtuch fuer den Strand zu kaufen und ich habe ausgeschlafen und sonst am Pool gelegen. Koestlichen Fisch zu abend gegessen und mir ein wenigKuta bei Nacht angeschaut. Irgendwie koennte der Ort hier auch irgendwo in einer Tourihochburg am Mittelmeer sein. Ach ja der Ausdruck „Sprit in Flaschen“ trifft hier 100% zu.
Kommentar schreiben » |
Bali, Indonesien | Mit Tag(s) versehen: Abendessen, Bali, Benzin, frischer Fisch, Mittelmeer, nichts machen, Sonnenuntergang, Sprit, Strand |
Permalink
Verfasst von Marco
Juni 16, 2008
Um 3.15Uhr morgens geweckt worde. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich so etwas freiwillig mitmache. Wow dieses Fruehstuecksbox ist ja wirklich gigantisch….vor allem was den Inhalt angeht: 2 Toastbrotscheiben, einmal Marmelade, einmal Honig, eine MINIbanane und ein Glas Wasser. Egal was solls, die Box sofort verzehrt, da hat man weniger zum rumschleppen.
Anschliessend zu sechst Platz in dem Toyotaminijeep genommen. Als wir dann am Viewpoint angekommen sind, kam ich mir wie ein Lemming in der Masse vor….mehr als eine hundertschaft von Touristen. Alle versuchten vergeblich den Sonnenaufgang mit ihren Digitalkameras aufzunehmen, wie ihr euch sicher denken koennt koennen nur die wenigsten Leute mit ihren Apparaten umgehen. Die Folge war ein Blitzlichtgewitter gepaart mit „die Aufnahme wurde nix Aussagen“.
Nachdem die Sonne aufgegangen war sind wir zum Bromo gefahren, auf dem Weg dahin noch einmal wegen Fotos gestoppt. An dem Platz waere ich uebrigens gerne vorher gewesen, denn die Aussicht war dieselbe wie vom Viewpoint nur ohne Touris. Nach erfolgreicher Besteigung des Bromo Kraters, was uebrigens zu Fuss geschah. Im Guesthouse noch ein ueberteuertes Fruehstueck genossen. Zu dem Preis esse ich normalerweise zu Mittag ging es dann mit dem Minibus weiter zur Hauptbusstation. Folglich war mal wieder Schlafenszeit angesagt.
Endlich das Meer in Sichtweite hiess es nach meinen Aufwachen. Als dann der Busfahrer auch noch nach links fuhr, dachte ich ich endlich bei der Faehre. Welch ein naiver Gedankengang…es war der Lunchbreak. Hier gab es ein kaltes Mittagessen, das Buffetcharakter hatte fuer 7000RP, allerdings waren die Teller nicht wirklich sauber, ich durfte noch den trockenen Reis vom Voresser vom Teller kratzen, der beim saubermachen wohl nicht weggegangen ist. Immerhin satt geworden, danke dem allseits bekannten Bergbau zu Babel bei Buffets. Anhscliessend ging es weiter und wieder folgte ein erholsamer Schlaf. Nach einigen weitern Stunden Busfahrt erreichten wir endlich die Faehre.
Oben an Deck gewartet, dass es losgeht, vorher aber noch einen dieser sinnlosen Placebo Passkontrollen ueber sich ergehen lassen. Auf dem Oberdeck einmal die Steuerkuenste eines anderen Kapitaens betrachtet. Da hab ich mich schon einmal seelisch auf die Bootsfahrt eingestellt. Als die Faehre ablegte hiess es Ciao Java. Zu der Insel muss ich sagen, dass ich noch nie einen Ort erlebt habe der so voll ist. In Europa kommt es ja mal durchaus vor, dass man mit dem Auto auf Ueberlandstrassen unterwegs ist und fuer eine lange Zeit kein Haus und keine MEnschen sieht. Das ist hier absolut nicht der Fall!
Nach ca 45min die einem eher wie 1,5h gefuehlte Stunden aehnelten hiess es endlich „Hallo Bali“ und wieder einmal Busfahren, somit, die naechste Schlafgelegenheit. Uebrigens war die Ankunft auch wieder mit einer Passkontrolle behaftet, wobei das auf einen Fehler meinerseits zurueckzufuehren war. Nach mehreren Stunden endlich in Denpasaar angekommen und gleich zu dritt in nen Taxi nach Kuta gestiegen. 70.000RP spaeter in Kuta angekommen und dann kam der lustige Teil…Zimmersuche in der Nacht.
Nach 1h umhersuchen einfach das Hotelzimmer fuer 150.000RP genommen, das hat wenigstens heisses Wasser, Toilette, Swimming Pool und AC und das Fruehstueck ist inklusive.
1 Kommentar |
Bali, Gunung Bromo, Indonesien | Mit Tag(s) versehen: Bali, Bilder, Busfahrt, Faehre, Fotos, Fruehstueck, Gunung Bromo, Hotel, Java, Kuta, Sonnenaufgang, Viewpoint, Vulkan |
Permalink
Verfasst von Marco