relaxen in Melaka

Juni 5, 2008

05. Juni

Nachdem ich gestern todmüde ins Bett gefallen bin, war mir sogar die Moschee total egal gewesen. Heute war ein Tag zum relaxen gewesen. Wäsche in die Reinigung, Buskarte organisieren, DVD brennen lassen zur Post gehen. Beim laufen durch die Stadt ist mir aufgefallen wie sehr ich das Salz in der Luft die letzten Jahre vermisst habe. Um etwas Zeit zu killen haben ich einige der lokalen Malls besucht. Ein herrlicher Ort, Geschäft an Geschäft und klimatisierte Luft. Achja fast hätte ich es vergessen heute hatte ich gleich drei Begegnungen mit Personen von Fathers Guesthouse. Bin mal gespannt wie oft mir das noch auf meiner Reise passieren wird. Zu abend hab ich mir Chicken Kapitan organisiert, das war nur irgendwie recht teuer und hat nicht so geschmeckt berauschend geschmeckt, vor allem war das gesamte Abendessen nicht 20RM wert.


Melaka

Juni 5, 2008

04. Juni

So meine erste Nacht in einem Dorm war ok denn ich hatte es für mich alleine gehabt. Stickiges Zimmer mit einem Ventilator an der Wand der kläglich daran scheiterte die mit Antimoskitorauch gesättigte Luft zu bewegen. Um 5 Uhr morgens stand ich plötzlich im Bett als ich ein Geschrei wahrnahm… ganz toll… das war das automatische Tonbad vom Moscheeturmschreier und als dann noch ein Vogel anfing rum zu nerven war die Nacht gelaufen, das war so gegen 6.30Uhr gewesen. Nach dem aufstehen, gleich Richtung GuesthousePC marschiert, was will man auch sonst um diese Uhrzeit machen. Besetzt!

Ein tasmanisches Ehepaar war auch schon wach gewesen, mit denen teilte ich also mein Schicksal und ich habe eine Mentale Notiz gemacht, kein Guesthouse neben einer Moschee mehr buchen. Doch wie heißt es so schön, „Morgenstund hat Gold im Mund“. Zu dritt auf der Suche nach Frühstück gewesen. Um diese Uhrzeit hat mein ein ausgestorbenes Melaka vorgefunden. Auf dem Weg einige „Monitor Lizards“ im Wasser schwimmen gesehen und dann bei einem Inder gefrühstückt. Dabie mit einer älteren Dame unterhalten, die Christin ist und direkt aus der Kirche kam.

Nach dem Essen gleich zwei üble Erlebnisse gehabt. Während frühstückten gab es vor dem Restaurant einen Unfall. Beim Rausgehen, sah ich en Mann auf der Straé liegen und seinen Magen ebenfalls und 2min später als wir uns die Kirche ansehen wollten, fand dort eine Totenmesse statt. Seitdem schaue ich 3mal ehe ich über die Strasse laufe. Anschließend ging es weiter übers Stadthuys zu einem rekonstruierten portugiesischem Segelschiff. Dort in den Museum einiges über die Geschichte Melakas erfahren. Hier trennten sich auch die Wege von mir und dem Ehepaar. Nach ein wenig Sightseeing hab ich mich in Chinatown Nonya Spezialitäten gegessen (Popiah und Kankung Belacan) für 13RM, auf dem Weg zu einem Kaffee eine Amerikanerin getroffen und sich dann für später zum Chili-Krabben essen im portugiesischen Dorf verabredet. Das liegt ungefähr 3,5km vom Stadtzentrum entfernt und wie gut, dass man Füsse hat die einen überall hintragen

Jetzt tritt wohl das überall auf der Welt gültige Gesetz ein das gutes Fischrestaurant am „A….. der Welt“ liegen muss. Übrigens sind die Malayen wie die Italiener, wenn sie den den Weg nicht wissen, schicken sie dich lieber in ne falsche Richtung als zu sagen „weiß ich nicht“. Aber irgendwie hatten wir beide wohl schon genug Erfahrung damit gesammelt um zu wissen ob eine Person wirklich den weg kennt oder nur Mist erzählt, denn wir sind ohne Umwege dort gelandet. Der Weg hat sich definitiv gelohnt. 1KG Chili-Krabben für 40RM und dabei auch noch direkt am Meer diniert. Was nicht so toll war, dass ich nach dem essen duie ganze Strecke wieder zurück laufen durfte.