Juni 24, 2008
24. Juni
Heute sollte Kultur auf dem Programm stehen:
- Goa Gajah / Elephant Temple
- Pejeng / Mount Temple
- Gunung Kawi / Rocky Temple
- Tampaksiring / Holy Spring Temple
- Penoiken / Aussicht auf den Mount und Lake Batur
- Kintamani / Ulu Danur Temple
Nach einem Pancake Fruehstueck ging es dann auch um 9Uhr lost, wir hatten mal wieder einen Fahrer fuer uns zu dritt. Die ersten Tempel gingen noch ohne Probleme zu besichtigen. Ueberall bekam ich am Eintritt einen Sarong geliehen. Es fing dann im Holy Spring Tempel an nervig zu werden. Wir konnten naemlich nicht durch den Eingang wieder raus, sondern mussten den ausgeschilderten Ausgang nehmen. Dieser Weg fuehrte naemlich direkt an den ganzen Souvenirshops vorbei.
Was sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass waehrend man vorbeilauft die Verkaeufer einem einen Preis nennen. Wenn man sie ignoriert wir unmittelbar ein niedrigerer Preis genannt. Das hat irgendwie etwas von feilschen mit sich selbst. Nachdem wir dies gemeistert hatten stand ein kurzer halt am Vulkankrater an. Kaum waren wir ausgestiegen stuerzten sich schon die ganzen Haendler wie die Heuschrecken auf uns. Ein „NEIN“ wird hier uebrigens nicht so einfach akzeptiert. Man wird regelrecht verfolgt und mit niedrigeren Preisen bombadiert bzw. gefragt was man braucht.
Auf meine Antwort „Ich brauche nichts“ musste ich mir von der eingeschnappten Verkaeuferin anhoeren, warum kommst du dann her. Danach ging es zu Ulun Danu… der laut Postkarten am Wasser liegen sollte. Leider Fehlanzeige, hier kommt es aufs Detail an. Den kleinen aber feinen Unterschied macht das „Besakit“ aus, unserer hatte keines und somit anderer Tempel. Als wir hier ausstiegen folgte uebrigens gleiches Spiel wie am Krater. Nur wurden uns hier Sarongs umgeschnallt, die fuer den Tempelbesuch notwendig sind. Dafuer wollten die Damen allerdings 50.000RP habe, nach kopfschuetteln unsererseits hies es dann 25.000 pro Person und der Tempeleintritt waere schon dabei. Da hab ich den Sarong wieder ausgezogen. Dann fiel der Preis auf 5000RP pro Person. Ich hab dankend abgelehnt und mich auf die Treppe gesetzt und auf den Tempelbesuch verzichtet. Wie Flo und Mel mir berichteten war der Tempel noch nicht mal was besonderes. Ich hab kein Problem damit, dass die Personen Geld verdienen wollen. Allerdings sehe ich es nicht ein deren Abzocke mitzumachen, wenn die Person gleich einen vernuenftigen Preis ausgerufen haette, so waere es sicher zu einer Einigung gekommen. Nach einem Stop bei den Reisfeldern ging es dann auch wieder nach Ubud.
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Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
23. Juni
Heute hiess es Ciao Kuta und los ging es mit dem Hotel Bus nach Ubud. 1,5 spaeter, die ich natuerlich wieder mit schlafen verbracht habe, lies uns der Fahrer bei den Sania Cottages raus. DIe hatten aber nur noch Zimmer fuer 250.000, was eindeutig zu viel ist. Dafuer gleich gegenueber fuendig geworden im Gandra Guesthouse. Der Verwalter hat uns erstmal zwei Kannen Tee gemacht, waehrend wir uns fuer eine Tour entschieden haben.
Anschliessend habe ich noch den Monkey Garden besucht. Dabei handelt es sich um einen grossen Garten in ein Tempel und sogar ein Friedhof liege und obendrauf laufen die Affen noch frei herum. Uebrigens konnte ich mal wieder sehen, dass sich die Aussage „reize keine Tiere“ bewahrheitet hat. Das konnten naemlich die Kinder von einem Amerikaner sehen. Der wollte der coole Dad sein und reizte einen Affen, der dann spaeter eines seiner Kinder anfiel… ich wueder mal sagen ein klassicher Fall von „Danke Papa“.
Den Abend haben wir mit einem typisch balinesischen Essen ausklingen lassen. Man kann nicht sagen, was fuer ein Gegensatz Ubud zu Kuta bildet! Die Nacht hab ich festgestellt wie nervig schwaebisch sein kann. vor allem wenn das schwaebelnde Maedel quasi direkt vor dem eigenen Fenster steht und mitten in der Nacht ins Laendle telefoniert. Ich wies sie in meiner freundlichen Art darauf hin, doch woanders zu telefonieren.
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Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
22. Juni
Einfach am Strand liegen und weiterliegen und in der Sonne braten und permanent „No sagen“ zu „Yes massage…yes sarong….yes coconut…yes pillow“. Wobei irgendwann ignoriert man die Leute. Diese Unhoeflichkeit meinerseits faellt wohl unter asiatische Nebenwirkungen.
Heute bekam ich auch mein richtiges Geburtstagsgeschenk ueberreicht. Eine balinesische Schnitzerei die meinen Gamernick eingraviert hat
. Hab mich total darueber gefreut. Kann es kaum erwarten die Schnitzerei unter meinen Monitor zu stellen. Danach wurde erstmal mein Geburtstagsessen nachgeholt, da es den Vortag keinen Hummer in dem Restaurant gab.
Extra wach geblieben fuer das Fussballspiel und dann leisten die Italiener so nen mueden Kick ab bei dem sie auch noch verlieren…..
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Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
Hier folgen einige Bilder, die den Zeitraum des 20-22 abdecken
P.S an die Motorradfahrer im ASC….ihr braucht kein Auto fuer den Baumarkteinkauf, wie ihr sehen koennt das geht auch so!
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Verfasst von Marco
Juni 24, 2008
21. Juni
Zuerst haben Flo, Mel und ich am Strand reingefeiert. Dort bekam ich auch mein Geburtstagsgeschenk…eine balinesische Postkarte, da das eigentliche Geschenk noch in der Anfertigung war. In dem Moment dachte ich mir: „Bitte keinen Granit-Phallus“. Anschliessend ging es auf die Jalan Legian. Dort liegen in Kuta die ganzen Clubs. Nach einer kurzen Hoerprobe ging es ins „My Room“. Der Club hat mehrere Etagen und auf der obersten Etage lief wenigstens Housemusik und es lies sich dort entspannt tanzen. Allerdings wurde die Musik nach einiger Zeit recht langweilig. Flo hatte in so einem Bali-FrankfurtPur Verschnitt gelesen, dass im Double Six noch etwas sein sollte, dass allerdings in Seminyak liegt, das sind 3km von Kuta. Nach kurzem Ueberlegen ab ins BlueBird Taxi und nach 10Min Fahrtzeit und 23.000Rp spaeter dort angekommen.
In der Jalan Double Six liegen eine Menge Clubs. Allerdings handelt es sich hier um die reinsten Touristenclubs, die ueberall 60.000 Eintritt haben wollen. Das ist zwar nicht die Welt, nur sehe ich es nicht ein Geld fuer etwas auszugeben was mir nicht gefaellt, wo die Musik nicht schoen ist und mir lauter besoffene Touris ueber den Weg laufen.
Somit wieder zurueck nach Kuta beim Taxi suchen lernten wir den Komiker der Nacht kennen. Ein Taxifahrer sagte zu uns ich fahr euch fuer 200.000RP nach Kuta. Wir lachten ihn aus und suchten uns einen anderer, der nach ein wenig herumdiskutierern das Taxameter anmachte und los ging es. In Kuta angekommen und bereit in den naechsten Club zu springen kam das boese erwachen. 4Uhr morgens und die Clubs schliessen. Das kann doch nicht wahr sein und das in einem „Partyort“. Zum runterkommen musste erstmal eine Portion Pommes Frites her. Die Wartezeit auf das Essen wurde damit ueberbrueckt, dass man sich die besoffenen Letue angeschaut hat. Beispielsweise das eine Maedel hat die einheimischen Kinderarmbandverkaeufer permanent dazu animiert ihr an die Brueste zu greifen.
Den morgen nach der Party am Strand verbracht. Anschliessend sollte es die Party aus meinen Geburtstag herausgeben. In einem Club sollte ein deutscher DJ Minimal-House auflegen. Den Namen hat niemand von uns jemals vorher gehoert aber was solls……es kam wie es kommen musste Club leer, Dj ist scheisse und das „My Room“ hat oben geschlossen wegen einer Privatparty. Das sollte ein Zeichen, das man ja wegen der Altersweisheit zu deuten weiss, also keine Party.
Im Grundegenommen ist Kuta definitv ueberbewertet. Hier rennen lauter 16-18 Jaehrige amerikanische Maedels umher die nach ihrem High-School-Abschluss von ihren reichen Eltern 2-wochen Bali geschenkt bekommen haben. Die sitzen dann am Strand und lassen sich von den lokalen Surflehrern anmachen und geniesen den exotischen Flirt. Die Clubmeile in Kuta duerfte nach dem Hoerensagen vom musikalischen Niveau dem Ballermann gleichen und von guter Musik hat hier auch noch niemand etwas gehoert.
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Verfasst von Marco