Juli 31, 2008
28-30 Juli
Am 28 Juli sollte mein Flieger von Kuching um 8.45 in der Fruehe nach Johor Bahru gehen von da sollte die Reise dann mit dem Bus nach Singapur weitergehen. Der erste Adrenalinschub folgte am fruehen morgen, mein Transportdient tauchte nicht um 7Uhr auf wie vereinbart sondern spaeter um knapp 30min und AirAsia schliesst den Schalter um 45min vor Abflug. Aber alle Aufregung war umsonst und nachdem ich mal wieder mein Uebergepaeck bezahlt habe ging es dann nach Johor Bahru. Von dort mit ner Busfahrt nach Singapur. Also dieser Grenzuebergang ist ein echter Anachronismus zwischen 2 fortschlichen Laendern ich kam mir in die Zeit des kalten Krieges zurueckversetzt vor.
Nachdem ich dann in Little India UNterkunft gefunden hatte war ich erstmal so faul, dass ich mich zu Nachtsafari hab animieren lassen. Was soll man sagen ein Zoo bei Nacht, kann nicht verstehen warum soviele Leute soviel Zeit fuer den Zoo opfern. Danach ging es dann noch mit den Leuten in ne Jazz Bar etwas trinken und hab von ihnen gleich ne Nachttour druch Siem Reap versprochen bekommen, die arbeiten naemlich bei Aerzte ohne Grenzen und sind in Kambodscha taetig.
Am naechsten Tag stand Singapur erkunden an. Wenn man mir an diesem Tag einen GPS Empfaenger umgeschnallt haette dann haette man wohl ne sehr genaue Karte der Stadt erhalten. Von „Little India“ ging es zu Fuss zum Bahnhof ganz im Sueden hin und wieder zurueck. Anschliessend fuehrte der Naechste Weg von Little India in den Colonial District von dort nach Suntek City und von da wurde einfach nur solange gerade aus gelaufen bis man ans Ende der Orchad Road kam. Von da ging es dann ins Hostel, Lazy Sam, zurueck.
An meintem letzten Tag in Singapur stand nur eine einzige Sache auf dem Plan ab ins Raffles Hotel gehen und dort einen Singapur Sling trinken. Der wurde dort naemlich kreiiert. Ausserdem ist es der einzige Ort an dem man in Singapur etwas (Erdnuesse) auf den Boden werfen kann ohne eine Strafe fuerchten zu muessen. Zwei Singapur Sling VOR dem Mittagessen, irgendwie koennte man sich ja glatt an diesen bohemen Lebensstil gewoehnen…wenn nur das Geld nicht waere.
Am nachmittag ging es dann wieder aus SIngapur raus, bei dem die meinen Daumenabdruck digital gescannt haben. Die wollte sicher checken ob ich nicht zu den Personen gehoere die ne Bierflasche im Park rumliegen lassen auf der meine Fingerabdruecke drauf sind. Anschliessend ging es weiter zum Flughafen von Johor Bahru von wo ich dann nach Penang fliege.
Mittlerweile bin ich schon zwei Monate in Asien und irgendwie ist die Zeit wie im Fluge vergangen.
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Singapur | Mit Tag(s) versehen: Air Asia, biometrisch, Busfahrt, Colonial District, Erdnuesse, Fingerabdruck, gescannt, Grenzuebergang, Johor Bahru, Little India, long bar, Orchard Road, Penang, Raffles, Singapur, Singapur Sling, Uebergepaeck |
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Verfasst von Marco
Juli 30, 2008
27. Juli
Heute morgen hiess es um 6Uhr aufstehen, damit man um Punkt 7uhr den ersten Bus zum Bako Nationalpark erwischt. Der gluecklicherweise keine World Heritage Ort ist und auch keine Rafflesias beheimatet…
Irgendwie glaube ich, dass ich so langsam schon bescheuert bin, andauern so frueh aufzustehen. Aber immerhin hab ich den ersten Bus erwischt und dann ging es ungefaehr 45min lang ueber ne holprige Strasse weiter. Wobbei die Frage ist so langsam sind die Strassen so mies oder fehlt den Stadtbusen hier einfach die Federung?
Anschliessend durfte ich mal wieder in ein Boot steigen mit dem es dann nochmal ca 20min zum Bako Park ging. Dort angekommen wurde erstmal Pause fuer ein Fruehstueck gemacht und nachdem der Koffeinpegel stimmte wurde der Lintang Weg in Angriff genommen. Dabei handelt es sich um ungefaehr 5km langen Rundweg, der auch gleich promt mit 2 Weiteren wegen verlaengert wurden die mich zu den Straenden brachten. Am enden hab ich nach mehr als 10km Mittagspause gemacht und mich versucht zu motivieren zu den Langnasenaffen zu laufen und dann kam der Regen.
Irgendwie war ich froh nicht auf halben Wege schon zu sein und sagte mir, dann gibt es eben keine Langnasenaffen. Aber seit wann kommt der Berg zum Prophet….wenn dann wohl eher andersherum und nach 30Minuten tauchten die Affen auch schon am Parkheadquarter auf. Um 16 Uhr sollte es eigentlich zurueckgehen nur es regnete immer noch und mittlerweile war Ebbe. Somit durfte ich erstmal bis Kniehoch ins Meer laufen um dort bei stroemenden Regen ins Boot einzusteigen. DIe Rueckfahrt dauerte gefuehlte 2 Stunden weil wir im SChneckentempo uns immer Diagonal gegen die Stroemung bewegen musste und weil die Maschine immer nach 20 Sekunden ausfiel vom zwischenzeitlichen aussteigen und das Boot von der Sandbank schieben wollen wir mal nicht reden.
Aber wenn man am Ende des Tages unter einer warmen Dusche haengt dann lacht man einfach nur ueber alles
P.S. Hab die Fotos aus dem falschen Ordner hochgeladen, somit koennten die etwas gross sein und einige sind nicht richtig gedreht aber ihr koennt ja den Kopf um 90Grad neigen oder den Laptop kippen
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Bako, Malaysia | Mit Tag(s) versehen: Bako, Bilder, Boot, Bootsfahrt, Krokodil, Krokodile, Motorausfall, Nationalpark, Regen, Sandbank, Stossdaempfer, Unwetter |
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Verfasst von Marco
Juli 29, 2008
ab welchen Moment weiss man, dass man sich endgueltig an die Verhaeltnisse hier in Asien angepasst hat?
Ich bin mal auf Kommentare gespannt. Ich teile dann spaeter mit bei welchem Anlass es mir aufgefallen ist.
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Verfasst von Marco
Juli 28, 2008
25-26 Juli
Nach einer 14stuendigen Busfahrt war mein Zeitgefuel total kaputt als ich in Kuching ankam und gleich die erste Herausforderung: „wo ist die Bushaltestelle fuer den CityBus“
Nachdem ich die souveraen gemeistert hatte und in der Stadt war kam die Frage auf wie komme ich von hier zu meinem Hostel, vor allem wenn die Leute hier sagen das sind 15min zu Fuss, sie einen Stadtplan nicht lesen koennen und dann auch noch sagen es gibt mehrere „Tabuan Streets“. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um die Angestellten der Busgesellschaft, nachdem ich mir dann ein Museum ausgesucht habe, dass in der naehe von meinem Hostel liegt kann ich folgendes sagen.
Das Hostel lag gerade mal 5min zu Fuss entfernt, also niemals asiatischen Laengen und Zeitangaben glauben schenken!
Somit ging es erstmal daran die Stadt zu erkunden und Kuching ist recht klein alles ist in fuenf Minuten zu FUss zu erreichen. Ueberall wimmelt es von Katzenstatuen, was auch nicht verwunderlich ist, denn schliesslich ist das die Katzenstadt. Am Abend war ich mir einen John Woo Film ansehen „Red Cliff“, man sollte denkend der waere in englisch……..klarer Irrtum Chinesisch mit malayischen und englischen Untertiteln die manchmal so schnell uebers Bild huschten, dass ich glaubte ich haette eine Leseschwaeche. Anschliessend einer Gruppe Italiener den Weg gewiesen. Kuching hat an all seinen Sehenswuerdigkeiten Halogenstrahler angebracht, nur leuchten davon gerade mal 1% in der Nacht somit war die naechtliche Fotosafari am ersten recht schnell zu ende. Als ich Nachts auf der Suche nach einem lokal war, dass nicht um 23Uhr schon zu hat, hab ich die italiener von vorhin nochmal getroffen. Der Abend endete mehrer Stunden und Bier spaeter. War sehr schoen mehrer Stunden italienisch wieder reden zu koennen.
Am naechsten morgen stand mal wieder der Gang zu Post an, gefolgt vom Besuch des Katzenmuseums. Dort kann man alles bewunder das jemals geschaffen wurde und mit Katzen zu tun hat. Ansonsten verlief der Versuch im Sande sich das Fort Margerita anzusehen. Ich hab wohl die falsche Faehrehaltestelle genommen und weitere Erkundungstriebe sind dann der Demotivation zum Opfer gefallen.
Schliesslich brauch ich ja meine Energien noch fuer den morgigen Besuch im Bako Nationalpark
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Verfasst von Marco
Juli 27, 2008
24. Juni
Heute Mittag ging es von Mulu wieder nach Miri. Kaum war ich in Miri angekommen auch gleich mit dem Taxi zum Busbahnhof gefahren und mein Ticket fuer 18Uhr nach Kuching gekauft, da dann ein VIP Bus losfaehrt. Das bedeuted, das eine Seite im Bus jeweils nur mit einem statt mit zwei Sitzen ausgestattet ist.
Nachdem ich meinen grossen Rucksack bei der Busgesellschaft gelassen habe wollte ich eigentlich in die Innenstadt ein wenig ins Internet gehen und etwsa essen. Aber irgendwie tauchte der Citybus nicht auf, somit lief ich ein wenig umher und fand das Paradies. Eine Shopping Mall die gerade mal 5 Minuten vom Busbahnhof entfernt ist. Da gab es MIttag und Abendessen, eine Internetcafe, AC und einen Supermarkt. Kurzum der perfekte Ort um mehrer Stunden zu verbringen.
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Verfasst von Marco
Juli 27, 2008
23. Juni
Der heutige Tag in Gunung Mulu sollte zwei weitere Hoelen beinhalten und den Canopy Walk am Nachmittag. Gunung Mulu ist uebrigens eine UNESCO World Heritage Site. Das sind besondere Orte die unberuehrt erhalten werden sollen, da sie das kulturelle Erbe der Menschheit darstellen. Da ich irgendwie ein wenig faul bin hab ich mich entschieden das Geld fuer das Boot auszugeben um zu der Wind und Clearwater Cave hinzukommen. Auf den Weg dahin haben wir einen Stop bei einem Dorf eingelegt, da konnte ich mal ein modernes Longhouse bestaunen.
Wieder eine Gruppe mit 30 Personen. Ich hab mich gleich ans Ende der Gruppe zurueckfallen lassen damit ich in aller Ruhe meine Kamera mit dem Stativ am jeweiligen Gelaender festmachen konnte und ich von Vibrationen der Herde verschont bleibe. Das ganze entpuppte sich auch als Gluecksfalls. Ich wollte irgendwann wieder zur Gruppe aufschliessen in der Wind Cave und als ich zuegig zu ihnen hinlief kamen ein paar Stufen die meine Aufmerksamkeit forderten…..und da machte es rams und ich bin mit nem Kopf an einen Stalagmiten gestossen….und das naechste Geraeusch war das gewesen, wenn ein Stueck Stein auf ein Metallgitter aufschlaegt.
Ganz klasse mal eben 50 Jahre und mehr Tropfstein kaputt gemacht, warum koennen die kein Schild aufhaengen. Blos weg hier ehe es jemand merkt, sonst koste es 5000RM Strafe und obedrauf gibt es ein Jahr Kost und Logis vom malayischen Staat. Warum koennen die kein Schild da hinmache, es ist schliesslich nicht jeder so klein wie ein Malaye
Anschliessend ging es in die Clearwater Cave und dann in Lady Cafe. Ich lass die Bilder einfach mal wieder fuer sich sprechen.
Am Nachmittag ging es auf den Canopy Walk, der ueber 40m hoch auf einer Laenge von 485m verlaueft. Ein weiteres Beispiel von der Ignoranz gegenueber groesserer Personen. Das „Gelaende“ von der Haengebruecke hoerte teilweise unter meinen Beckenknochen auf. Ich hab keine Hoehenangst aber da fuehle selbst ich mich ein wenig unbehaglich.
Am Nachmittag stand ich vor der Wahl ob ich eine Nachtsafari machen moechte….dreimal duerft ihr raten, die Faulkheit siegte….keine Nachtsafari ungefaehr 5 Stunden spaeter beglueckwuenschte ich mich zu meiner Entscheidung. Es trampelten knapp 30 Touristen durch den Dschungel und alles was es zu sehen gab waren einige Pflanzen und Insekten.
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Verfasst von Marco
Juli 27, 2008
22. Juni
Eigentlich sollte heute morgen um 5Uhr der Wecker klingeln…..eigentlich. Ich hab glatt mein Handy ueberhoert. Ein Glueck, dass ich gestern abend mir mein Taxi fuer heute bestellt habe und der Taxifahrer mitgedacht hat und mich hat wecken lassen
Fluege um 7Uhr morgens sind echt uebel, aber ich war dann in sogar 15 frueher als geplant in Miri und konnte dort in aller Ruhe auf meine Fokker 50 von Maswings warten. Dann ging es mit der Maschine weiter. Mit dem Flugzeug hat man wirklich ein anderes Flugfeeling, man fliegt naemlich viel tiefer. Eine halbe Stunde spaeter war ich in Mulu angekommen. Die Unterkunft im Park ist wirklich basic. Das gute ist wenigstens, dass ich am nachmittag mir 2 Hoehlen ansehen kann.
Was die Hoehlen angeht lass ich mal die Bilder fuer sich sprechen. Ist wirklich beeindruckend da durch zu laufen, aber der Hoehepunkt ist das abendliche ausschwaermen von zig tausenden Fledermaeusen. Das einzige was nervig ist wenn man in ner grosse Gruppe unterwegs ist, dass man sich im Schneckentempo bewegt und ich beinahe im laufen einschlafe. Uebrigens stellte sich schon jetzt heraus, dass mein Kugelstativ die beste Investition ist die ich bisher getaetigt habe
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Verfasst von Marco
Juli 25, 2008
sorry aber dieser Wutausbruch muss gerade sein, bin gerade dabei meinen Kambodscha Trip zu organisieren und kann so wie es aussieht nicht dahin wo ich hin will, blos weil die lieben Thais der Meinung sind einem Urteil des internationalen Gerichtshof von 1962 nicht mehr folgen zu wollen.
Muss mich erstmal abreagieren ehe ich ans Berichte schreiben gehe *grmpf*
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Verfasst von Marco
Juli 21, 2008
21. Juli
So ich hab meinen Informationsoverhead vom tauchen mittlerweile verarbeitet und folglich sind auch nun wieder ein paar Artikel online.
Allerdings bin ich die naechsten Tage erstmal wieder auf Tauchstation bzw besser gesagt im tiefsten Dschungel. Es geht nach Gunung Mulu.
Wuenscht mir gutes Wetter dort
und vor allem das ich meinen Anschlussflug dahin nicht versaeume. Nehme um 6.55Uhr die AirAsia Maschine von Kota Kinabalu nach Miri und von dort geht es um 9.50Uhr mit Maswings und in einer Fokker50 nach Mulu.
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Verfasst von Marco
Juli 21, 2008
7-9 und 19-21 Juni
Kota Kinabalu ist eine wirkliche gemuetliche Stadt in Borneo, ausserdem ist es die Hauptstadt von Sabah. Hier ist nahezu alles zu Fuss zu erreichen. Nun kommt allerdings die Frage was macht man hier so die ganze Zeit. Zum einen besucht man den „Tunku Abdul Rahman Marine Park“. Dieser besteht aus 5 verschiedenen Inseln (Gaya, Manukan, Sapi, Manutik und Sulug). Dort schnorchelt man und liegt gemuetlich am Strand und geniest, dass es keine Haendler gibt die einem etwas verkaufen wollen. Ich war auf Sapi und Manukan gewesen.
Ansonsten nutzt man Abends die asiatischen Kinopreise aus und sieht sich Filme im 10Minuten weit entfernten Kino fur 5-8RM an oder man landet Samstagnachts im BED, einem lokalen Club.
Oder man macht einen Tour zu den Langnasenaffen und Fireflies.
Natuerlich soll das Sightseeing auch nicht zu kurz kommen:
- Die Atkinson Uhr
- Das Sabah Foundation Building
- die oertliche Moschee
- das Sabah Museum
P.S. Jeffrey ist immer noch in der NBC
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Verfasst von Marco