scheiss Pringles…

Juli 3, 2008

die haben mir eine „durchgekotzte Nacht“ mitsamt einem Durchfalltag beschert, wo ich nur im Hotel rumgegammelt habe.

Nie wieder Pringles……und die Goa Party fiel auch wegen denen ins Wasser :(

Irgendwie mag Indonesien und Party nicht so recht zusammenpassen. Den Stadium Jakarta Besuch musste ich wegen ner Erkaeltung auch saussen lassen. Wegen meines Zustandes entschied ich mein Budget zu sprengen und mit dem Schnellboot nach Bali zurueckzukommen 5h von Tuer zu Tuer statt die Faehre zu nehmen die ca 12h Stunden braucht


Gili Air

Juli 3, 2008

02. Juli

Nachdem Fruehstueck hab ich mich erstmal mit Tauchermaske und Schnorchel eingedeckt, zu einem horrenden Preis von 80$…ich habs ja. Allerdings finde ich es auf Dauer eklig einen Schnorchel zu nutzen, der was weiss ich wo schon drin war, Immerhin sind Schnorchel und Maske italienische Produkte, somit kommt das Geld irgendwie in der Heimat an. Anschliessend ging es mit diesen Schiffchen nach Gili Air. Hab mein Ziel auf die letzte Minute geaendert nachdem ich erfahren habe, dass es heute eine Goa Party hier geben soll.
Nach dem beziehen der Unterkunft wurde das neu angeschaffte Equipment angetestet. Die Stroemung auf Gili Air ist uebrigens so stark, dass man am besten zum Nordende der Insel laeuft dort ins Wasser springt und am Suedende wieder rauskrabbelt. Anschliessend stand eine Inselumrundung auf dem Weg hab ich mir ne Dose Pringles Sour Cream and Onion geholt, was sich als scheiss Idee im nachhinein entpuppte. Zu Abendessen gab es gegrillte Baracuda *lecker*

2 Stunden nach dem Abendessen meldete sich die Pringlesdose zu Wort. Die Dinger waren naemlich abgelaufen und zwar verdammt lange abgelaufen… somit viel die Goa Party ins Wasser


der letzte Tag auf dem Boot

Juli 3, 2008

01.07

Der letzte Tag auf dem Boot, so langsam geht mir die Holland Fraktion die auf der Rueckfahrt dazu gekommen ist auf den Nerv. Zuerst belegen sie in absolut ineffizienter Art das hintere Deck und dann hat heute Nacht einer von denen auf meinem Schlafplatz gehockt. Ansonsten gab es wieder einen typischen Bootstag mit einem Landgang wo man einen Wasserfall sehen konnte.
Indonesier sind uebrigens furchtbar organisiert. Im Hafen wartet ein grosser Bus um die Passagiere von 2 Schiffen mitzunehmen. nur doof wenn man auf dem schnelleren Schiff ist und ca. 2 Stunden mit Kurven drehen verbringt. Dann beim Bus hiess es einfach Gepaeck reinwerfen. Erst als wir meinten Mataram=links und Sengigi=rechts kam der Kerl auf die Idee das umzusetzen. Dabei war das mit Sicherheit nicht seine erste Fahrt gewesen.
Um kurz nach Mitternacht im Hotel Lina gewesen und bei DoeddelTechno eigneschlafen vorher aber noch was fuers Karma gemacht und einem anderen Backpacker aus der Patsche geholfen.
Nach dem Trip kann ich sagen:
kein seekrank und kein Landkrank. Von nix ausser ein paar QUallen gebissen worden. Ob einem so ein Trip Spass machen wird haengt massgeblich von den Leuten ab die man die Tage auf dem Schiff aushalten muss.


Rinca

Juli 3, 2008

30. Juni

Eigentlich sollte das Schiff heute morgen um 5Uhr morgens auslaufen….eigentlich. Da wacht man auf und wundert sich warum das Boot so wenig schaukelt. Wir hatten kein Frischwasser an Board, weil der Typ der das liefern sollte einfach keine Lust dazu hatte.
Nachdem dann Frischwasser mit Hilfe eines leckenden Schlauches hergezaubert wurde ging es nach Rinca Los kaum 5Minuten auf Rinca unterwegs gewesen schon laeuft einem der erste Waran ueber den Weg und schon ist die Fotojagd eroeffnet.
Nach einem Rundgang hab ich 8 unterschiedliche Warane gesehen. Auf dem Rueckweg zum Boot hat es sich ueberigens der erste unter eine Bruecke bequem gemacht. Wo er aus naechster Naehe geshootet wurde,
Ist irgendwie schon erstaunlich wie einige Personen sich ohne ermahnenden Ranger an einen Waran herantrauen blor sweil er 50cm unter einem liegt. Uebrigens vergeht die Zeit auf einem Schiff wie im Fluge, man sieht aufs Meer bzw. die vorbeiziehenden Inseln und ist dabei mit seinen Gedanken beschaeftigt oder liest ein Buch. Hab uebrigens die Nacht 2 Sternenschnuppen gesehen :D


Komodo

Juli 3, 2008

29. Juni

Nach einem ruhigen Schlaf wachte ich wie von selbst zum Sonnenaufgang ueber Komodo auf. Endlich am Ziel der Reise. Mit der Freude endlich „Drachen“ zu sehen ging es los. Nach kurzen Verhaltensanweisungen bewegte sich auch schon die Truppe gemaechlich den Strand entlang. Bis jemand etwas ruft und schon stuermen alle lo, als ob jemand einen Koffer mit einer Millionen Euro fallengelassen haette.
Da war er….bzw Sie. Ein lebendes weibliches Exemplar das auf uns zu lief, naja langsam entgegentrotten ist der bessere Ausdruck. Das laufen in der warmen Sonne war wohl zu anstrengend und so legte sie sich erstmal in den Schatten hin. NAchdem jeder seine 300 Fotos von dem Drachen auf seiner Speicherkarte untergrabracht hatte ging es dann auch ueber den „Long Trek“ ueber die Insel. Nach einigen Hirschen und Voegeln entdeckten wir einen weiterne Waran. Der hatte es sich naemlich direkt auf unserem Weg gemuetlich gemacht.
Nach einem weiteren Fotoshooting ging es auch dann wieder aufs Schiff. Auch wenn es nur 2 Warane waren, so war es doch einmalig sie aus der Naehe zu sehen.
Runter von Komodo, rauf auf das Boot und los zum roten Strand. Der sieht allerdings vom Boot recht weiss aus. Am Strand angekommen aenderte sich das Bild jedoch. Er schimmerte roetlich, auf Grund des Korallenpulvers. Das ist der schoenste Strand den ich bisher gesehen habe. Ein wunderschoener Strand der 6m ins Wasser geht und anschliessend faengt das Korallenriff auch schon an.
Ich hab solange geschnorchelt, dass ich mir erstmal einen Sonnenbrand geholt habe und dann wurde mit den anderen Bootsmitgliedern eine menschliche Pyramide gebaut. Nach nur einer Stunde ging es nach Flores weiter. Die letzten Stunden wieder vorne auf dem Schiff verbracht.
Als wir in den Hafen von Labunbajo einfuhren war man geneigt zu sagen: „Welch idyllisches Staedtchen“. Die Meinung legte sich nach dem Landgang. Eine verstaubte Landstrasse und wie ueberall in Indonesien ueberall Muell. Das einzige Inet-Cafe funktionierte auch nicht und so ging es zum Schiff zurueck.
Die neuen Gaeste fallen alle unter die Rubrik „zu bloed Optimierungsprobleme zu loesen. Die Nacht auf dem Vorderdeck im Hafen von Labunbajo verbracht und dabei die Sterne bewundert.


Nacht 1 ist geschafft

Juli 3, 2008

28. Juni

Was eine Nacht. Matrazen fuer die Deckschlaefer war noch geschoent ausgedrueckt. Der Wind an Deck war uebrigens auch nicht uebel. Die Nacht viel uebrigens fuer zwei Stunden der Motor aus und das schaukel war auch nicht von schlechten Eltern. Alles egal denn Nacht Nummer 1 ist rum. Noch drei weitere werden folgen. Am morgen ging es einen kleinen Berg hoch. Oben angekommen hatte man eionen guten Blick auf die Bucht und einen Salzsee, zu dem es dann spaeter auch weiterging und schon hiess es auch schon „Ciao Satonda“ und es folgte eine sechs stuendige Schaukelfahrt um Sumbawa herum. Der Zeitvertreib auf so einem Boot ist recht einfach:

  • man schaut aufs Meer
  • man liest
  • man unterhaelt sich mit anderen
  • man sonnt sich

Abends wurde nochmal angelegt, an einem Strand voller Muell. Den Landgang machte man mit, weil man da festen Boden unter den Fuessen hatte. Uebrigens auf der Fahrt hierher hab ich mehrmals Delphine gesehen. Die ganzen Dokumentarfilme sind nichts dagegen wenn ein Delphin aus dem Wasser in 3m Entfernung auftaucht bzw neben dem Schiff herschwimmt. Heute gab es den ersten Verlust auf meiner Asienreise, meine Sonnenkappe ist mir ins Wasser gefallen. Heute Nacht wird erstmal die schwarze Matte weggelassen und direkt auf dem Kunstsand geschlafen.


endlich gehts aufs Boot

Juli 3, 2008

27 Juni

Busfahren stand heute auf dem Programm, welch Abwechslung. Als ob ich davon nicht schon genug haette. Ueber Mataram ins Perama Buero, wo jeder ein T-Shirt bekam ging es dann ueber Lomboks Strassen weiter Richtung Labuan. Auf dem Weg dahin wurde an einer Toepferei gestoppt. Lombok ist uebrigens ein gutes Beispiel fuer indonesische Zwangsmigrationspolitik. Sehr viele Moslems wurden von Java hierher migriert.
Nach der Toepferei ging es zum Perama Dock, wo ein neues Boot gebaut wird, auf dem ich niemals unterwegs sein will! Dann ging es endlich aufs Schiff. Nachdem ich es mir auf dem hinteren Stranddeck gemuetlich gemacht habe ging es auch endlich los zum Peramaresort. Eine kleine Insel bei der sie Korallen wieder anpflanzen wollen. Endlich ein erholsames BAd im Meer. Anschliessend eine Runde schnorcheln gewesen. Das war so beindruckend, dass ich mich entschieden habe wohl in Kota Kinabalu einen Tauchkurs zu belegen.
Nach eine Abendessen ging es zurueck aufs Boot und alle machten sich fuer die erste Nacht auf See bereit. Der Sternenhimmel von See aus betrachtet ist uebrigens phaenomenal. So was bekommt in Europa mit seinem ganzen Streulicht nicht zu sehen.


On the road again

Juli 3, 2008

26. Juni

Eigentlich sollte es nahc einer ausgeschlafenen Nacht heute rueber nach Sengigi (Lombok) gehen. Aus dem Schlaf wurde nichts, da ich mich gegenueber Flo solidarisch zeigte verfolgte ich das Halbfinale Deutschland – Tuerkei, inklusiver minutenlanger Bildaussetzer gegen Ende des Spiels. Um 6.30Uhr stieg ich dann in den vermeintlichen Peramaabholservicewagen. Der fragte mich wo meine Freundin sei… ich hab das einfach unter den ueblichen Smalltalk abgetan.
Am Peramabuero angekommen wollte der Geld sehen, nach einigem rumdiskutieren stellte sich heraus, dass er mich verwechselt hatte und die Person die er abholen wollte noch immer auf ihn wartete.
Auf der Fahrt nach PAdang Bai stand erstmal schlafen an. Dort angekommen durften wir erstmal 2 Faehren lang pausieren, da es sich um Auto-Faehren handelte. Warum wir da als Passagiere ohne AUto nicht drauf koennen wollte mir der Indonesier nicht erklaeren. Nach 2 Stunden warten bei einer Bullenhitze, durften wir auf die Faehre.
Nach 5 Stunden fahrt von denen ich die meiste Zeit auf dem „bequemen“ Deck mit dem Rucksack als Kopfkissen geschlafen habe waren ich auf Lombok. Nun war ich nur noch eine Busfahrt von Sengigi entfernt.
Es stand mal wieder Zimmersuche auf den Programm….und alles war voll…zumindest da wo ich bereit gewesen waere den Preis zu zahlen. Nach ein wenig rumsuchen kam ich dann im Astiti Guesthouse unter, dass mit seiner ueberaus luxorioesen Ausstatung glaenzte. Das Zimmer beinhaltete eine Toilette mit integrierte Dursche, die immerhin sauber war, und einem 2*2m Bett, das bequem war und einen Deckenventilator hatte.
Auf dem Weg zum Restaurant zwei Kanadier kennengelernt, die gerade auf Flores als Helfer der Medical Brigade unterwegs waren. Die sind in ihrem Urlaub auf eigene Kosten mit einem Team von Aerzten mitgereist und haben die Beduerftigen auf Flores untersucht. Ihre BErichte waren kaum fassbar. Jeder Traveller hat mehr in seiner Reiseapotheke als ein Krankenhaus in Indonesien vorraetig hat. Spaeter gesellte sich noch eine Hollaenderin dazu, die ich von der Busfahrt kannte und schon wurde der ganze Abend verquatscht.

P.S. Hatte ein MAtrix – DejaVU „Follow the white Rabbit“


noch ne Tempeltour

Juli 3, 2008

25.6

Nachdem ich sehr gut die Nachtueber geschlafen hatte trotz mehrerer verhaltensgestoerter Haehne die Nachts um 1Uhr anfangen zu kraehen um dem Gecke der seine Stimmbaender um 4.30Uhr oelt ging um 9.30Uhr mit der Mother Temple Tour los. Zuerst wurden aber meine beiden Mitfahrer von einem super Luxusresort abgeholt. Die Fahrt vom Eingang zum Hauptgebaeude dauerte glatt 2Minuten.
Dann stieg ein deutsches Anwaltsehepaar ein. Kann ich nicht mal Urlaub ohne diese Spezies machen? Es stellt sich jedoch heraus, dass trotz aller Voraussetzungen sie doch recht angenehme Reisepartner waren.
Vor allem das kollektive ablehnen von Stoffweberei, Silberschmied und Restaurantbesuch an den Reisterassen.
Es gab mal wieder Tempel zu sehen. Zuerst stand der zweitgroesste Tempel auf der Reihe, anschliessen ging es zum Mothertempel (Gunung Agung)
Wir hatten Glueck gehabt, denn heute war naemlich das 6Monatige Fest. Allerdings brauchte es heute einen „Guardian“ um dem TEmpel zu betreten….der Unterscheidet sich von einem Guide darin, dass man ihm am Ende das gibt, was man fuer angebracht haelt.
Da wir keine Lust auf Diskussionen hatten wurden wir wenigstens mit interessanten Informationen belohnt. Ich hab erfahren, dass ich mein Zimmer im Guesthouse heilig gemahct haben, als ich eine Spiegelseite an den Tuerrahmen klemmte damit ich einen Kopfanstossschutz habe. Die ganzen schwarz-weissen Schachbrettmuster szmbolisieren uebrigens gut und boese. Shiva hat die Farben weiss und gelb. Brahman und Wisnu haben schwarz und rot.
Nach der Besichtigung der alten Gerichtshalle in Klungkung, die mit beeindruckenden Deckenmalereien glaenzte ging es nach Ubud zurueck.
Anschliessend galt es die Herausforderung zu meistern ein Babi Guleng zum Mittagessen zu bekommen. Hierbei handelt es sich um ein balinesisches Spanferkel. Nach etwas Suche hatte ich ein Restaurant und nach weiteren 40Min warten kam es dann auch auf den Tisch….kalt….weil es woanders gekauft wurde.
Wenigstens gestaltete sichd as vorerst letzte gemeinsame ABendessen mit Flo und Mel als ganz schoen. Irgendwie werden mir die beiden beim weiterreisen schon fehlen.