18 – 19. Juni
Busfahrt um 7.50 nach Sandakan. Das heisst wieder frueht aufstehen. Nach einem Mangofruehstueck bin ich tapfer zur Bushaltestelle getappert.
Der Weg nach Sepilok haelt einem vor Auge was der Mensch hier in Borneo angerichtet hat. Ich hab ueber eine Stunden Non-Stop Palmoelplantagen gesehen. Erst dann tauchte eine Stueck gruen auf, das nicht aus diesen Palmen bestand.
Nach mehreren Stunden fahrt hielt der Bus an der Sepilok Kreuzung. Von da sind es noch 2,5km zum Orang Utan Zentrum. Ein Glueck, dass ein privater Fahrer vorbeikam und mich fuer 5RM dahin gefahren hat, man ist ja faul und ausserdem gab es einen unbewoelkten Mittagshimmel. Beim warten auf die 15Uhr Fuetterung hab ich wieder ein paar Leute von Mabul getroffen die einen Tag vor mir los sind. Die Fuetterung der Orang Utans war okay. Allerdings wuerde ich nicht extra aus der Ferne anreisen um sie zu sehen. Als ich auf ein Taxi gewartet habe, sah ich noch einen Orang Utan wie er auf dem uberdachten Weg zwischen dem Filmhaus und dem Tickethaus entlanglief.
Fuer den Weg nach Sandakan hab ich mir nen Taxi gerufen fuer 40RM, ich hatte einfach keine Lust auf diesen Bus zu warten. Da ist mir uebrigens aufgefallen wie dumm Franzosen sind. Drei Franzosen wollten auch nach Sandakan. Ich bot ihnen, dass sie mit mir im Taxi fahren und mir einfach etwas nach ihrem eigenen Ermessen dazugeben. Sie zogen es vor auf den Bus zu warten…..naja Franzosen.
Sandakan war mal die Stadt mit den meisten Millionaeren, mittlerweile ist dies allerdings schwer vorstellbar. Die Stadt ist eine Mischung aus einer renovierten Meerespromenade und einem heruntergekommen Rest. Immerhin war das Hostel (Sandakan backpackers) in Ordnung. Ich wollte hier eigentlich das World War 2 Memorial besuchen, das den Todesmaerschen gedenkt.
Da allerdings am beim Sightseeing die eine Treppe kaput war und ich keine Lust hatte einen Umweg zu gehen um meine Tour fortzusetzen und ich den Nachmittagsbus nach Kota Kinabalu erwischen wollte fiel leider die Besichtigung ins Wasser. Sandakan hat uebrigens aeusserst viele Kirchen fuer eine malayische Stadt.

















