Koh Tao ich komme

August 27, 2008

Heute Nacht geht es mit Lomprayah nach Koh Tao und das Strandleben kann morgen frueh beginnen. Werde bis zum 11ten September auf den Inseln unterwegs sein und dann am Ende noch einen Tag in Bangkok verbringen ehe es nach Hause gehen wird.

Falls jemand etwas aus Bangkok mitgebracht haben will, der soll sich nun melden. Hab mal ein paar Bilder mit dem Zeug gemacht was es hier auf der Khao San so gibt.

P.S. Ich bring alles ausser Musik CDs mit die angeblich ueberall zu haben sein sollen…von wegen. Die gab es nur noch am anderen Ende Bangkoks!


Kanchanaburi – Tagesausflug

August 26, 2008

25. Aug

Heute morgen ging mein Zug von Thonburi nach Kanchanaburi. Die Abfahrtszeit waren unchristliche 7.45Uhr. Thonburi Bahnhof ist eigentlich nur einmal über den Fluss von der Khao San Road gesehen, aber so ziemlich jeder Taxifahrer versucht einem einen Festpreis abzunehmen der jenseits von gut und böse für die Strecke ist. Das Problem löst man einfach damit, dass man zur Hauptstrasse läuft und ein vorbeifahrendes leeres Taxi herwinkt und schon war es kein Problem mit dem Taxameter dahinzukommen. Der Endpreis belief sich auf 60Baht ist irgendwie schon ein Unterschied zu 200Baht Festpreis.

Nachdem ich am Bahnhof war konnte es auch schon losgehen mit der Zugfahrt von Thonburi nach Nam Tok. Fast 5Stunden in einem 3te Klasse Zug, da kommt Freude auf. Bis zu Kanchanaburi dauerte die Fahrt 3Stunden und man konnte einiges von der Landschaft sehen. Ab Kanchanaburi Hauptbahnhof wurde es irgendwie voll im Zug. Ab hier stiegen ab jedem Halt immer mehr und mehr Touristen ein die eine fertig Tour gebucht haben und in ihrem Tagesprogramm den Punkt „Fahrt über die Todesstrecke“ abhaken wollten. Der Grund für diesen Namen sind die ganzen Kriegsgefangen die beim Bau dieser Strecke gestorben sind.

Da ich bis Nam Tok gefahren bin und von dort mit dem Zug wieder zurück nach Kanchanaburi kann ich jedem nur den Tip geben sich in den Zug zu setzen der von Nam Tok zurück geht. Der ist nämlich wunderbar leer. Hab auf dem Rückweg auch gleich mal die Gelegenheit genutzt ein wenig Zugsurfen zu betreiben. Als ich die Brücke über den Kwai erreicht habe bin ich ausgestiegen und es begann das Brückensightseeing, mit abschliessendem Essen in einem Restaurant das auf dem Fluss gebaut ist. An den Preisen merkte man auch, dass man hier hauptsächlich die Aussicht bezahlt hat.

Anschliessend kam der lange Weg von der Brücke zum Busbahnhof, dabei wurden der Friedhof der Allierten besucht. Auf mich hat Kanchanaburi Stadt einen sehr gemütlichen Eindruck gemacht. Hier in der Stadt und der Umgebung kann man sicher einige Tage verbringen ohne, dass einem langweilig wird.

Nach knapp 2,5 Stunden Fahrt war ich dann in Bangkok am Südbahnhof angekommen und von dort direkt in den 511 Bus eingestiegen der an der Khao San Road vorbeifährt. Als ich über die Strasse gelaufen bin konnte ich meinen Augen nicht glaube. Hab dort David und Angel zum keine Ahnung wievielten Male wiedergesehen. Das ganze endete dann mit mehrer Cocktail Eimern auf der Khao San Road.


Bangkok

August 26, 2008

20 – 24 Aug

Nachdem ich am 20ten einen etwas holprigen Flug von Phnom Penh nach Bangkok absolviert habe und zu meinem erstaunen überhaupt nicht von irgendwelchen Taxifahren bedrängt wurde als ich in Bangkok ankam, gin es mit dem Expressbus zur Khao San Road. Die ersten beiden Tage bin ich in der Khao San Road versumpft, dank Swimmingpool auf dem Dach.

Am 22ten stand dann das Sightseeing auf der Tagesordnung. Auf die Frage wo es hier zum Nationalmuseum geht wurde mir die Richtung gezeigt allerdings sei das Museum bis 16Uhr mittags zu. Wer fällt auf so eine Aussage eigentlich noch rein?

Als es dann zum Königspalast ging meinten auch alle TukTuk Fahrer ich bräuchte lange Hosen und ich könnte hier welche gegen Geld ausleihen. Die Personen habe ich dezent ignoriert und bekam im Königspalast meine langen Hose gratis ausgeliehen. Nachdem ich 300Baht (6Euro) Eintritt gezahlt habe war ich schon ein wenig enttäuscht für das was man geboten bekam. Anschliessend Wat Pho mit dem liegenden Buddha besucht. Dort wurden 3Euro Eintritt fällig für die Touristen. Hallo gehts noch? Ich will nicht wissen wie gross das Geschrei wäre wenn die Italiener um den Petersdom einen Zaun ziehen und jeder der keinen italienischen Pass hat muss 3Euro zahlen. Die Preise für die ganzen Sehenswürdigkeiten in Asien stehen in keiner Relation zu dem was sie wirklich einem bieten vor allem im Vergleich zu europäischen Sehenswürdigkeiten. Nach dem ganzen Bangkoksightseeing bin ich abends ins Kino und dann von dem Hualamphong Bahnhof über Chinatown ins Hotel gelaufen.

Am 23ten August ging es auf den Chatujak Markt. Dabei handelt es sich um einen riesengrossen Markt, der über das Wochenende geht. Nachdem ich dort 8 Stunden verbracht habe hatte ich genug vom Shoppen und der Abend endete mal wieder im Kino.

Am 24ten August hab ich mir die Vimanek Mansion und die Thronhalle angeschaut. Bei der Vimanek Mansion handelt es sich um das grösste goldene Teakhaus der Welt. Hier lebte eine zeitlang ein König von Thailand. Die Thronhalle besteht aus Carraramarmor und wurde von Italiener entworfen. Leider musste man in beiden Gebäuden sein Fotoapparat in ein Schliessfach verstauen und somit gibt es keine Bilder von innen.


On the fly again

August 20, 2008

heute geht es um 16.40 mit AirAsia, wem sonst, nach Bangkok. Da handelt es sich um meinen letzten AirAsia Flug auf dieser Reise. Das ist mittlweile mein 7ter Flug mit AirAsia auf dieser Reise.
Wieviel Fluege in 3Moanten muss man mit denen machen um Vielfliegerrabatt zu bekommen? :D

Ich werde erstmal ein paar Tage in Bangkok bleiben und mich dann Richtung Ko Tao, Ko Phangan aufmachen um dort meine Reise am Strand ausklingen zu lassen.

Von daher ciao Dollar und Riel und der Thai Baht kann kommen :)


Phnom Penh Tag 2

August 20, 2008

19. Aug

Heute standen die unschoenen Dinge Phnom Penhs an der Reihe. Zuerst hab ich mich von einem TukTuk Fahrer zu einer Shooting Range fahren lassen. Ja man kann hier in Kambodscha so ziemlich mit jeder Waffe auf etwas schiessen. Nachdem ich 2 Fotos gemacht habe hat mich der Kerl gefragt womit ich denn nun schiessen will und ich solle auch keine weiteren Fotos machen. Da ich kein Interesse hatte und einen eleganten Ausweg gesucht habe fragte ich nach wieviel es denn kosen wuerde mit einem Raketenwerfer auf eine Kuh zu schiessen. Darauf bekam ich als ernstgemeinte Antwort 500$. Da ich weder 500$ noch mit irgendwas schiessen wollte, fing ich an dreist zu sein. Ich schlug ihm 100$ Dollar fuer den Schuss vor. Er winkte ab. Darauf meinte ich „okay than no money bye“. Bei gehen fiel der Preis dann sogar auf 250$.

Ich frag mich ernsthaft wie krank man sein muss in so einem Land Geld auf einer Shooting Range zu verballern? Vor allem hab ich da dieselben Personen gesehen, die mit mir im Bus sassen und bei den Zwischenstops mit den Kindern um 0,5$ gefeilscht haben aber hier anstandslos ihr Geld dafuer hinblattern, dass sie mit Muniton auf eine Zielscheibe ballern koennen. Ehe ich hier 40$ zahle, kaufe ich lieber bei einem Minenopfer mehrer Buecher!

Anschliessend ging es in die Killing Fields. Von weitem sieht man die Stupa und wenn man sich ihr naehert erkennt man, dass sie bis oben hin mit Schaedeln gefuellt ist. Bei vielen dieser ueber 7000 Schaedeln erkennt man, dass die Opfer zu Tode gepruegelt wurden um kostbare Munition zu sparen. Ich bin wirklich kein zartbeseiteter Mensch aber hier verspuerte ich echt ein Gefuehl der Flaeue im Magen.

Danach ging es ins Tuol Sleng Genocide Museum oder auch S21 wie es zur Zeit der Rothen Khmer genannt wurde. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Schule die zu einem Folterkomplex umfunktioniert wurde. Dort gab es einen tiefen Einblick in die Greuel die hier stattfanden gepaart mit der Geschichte der Jahre 1975-1979.

Spaeter habe ich mir dann noch den Film Killing Fields angesehen, und der hat irgendwie alle Eindruecke nochmal hervorgeholt die ich den Tag ueber wahrgenommen habe. Danach brauchte ich erstmal einen Drink auf dem Weg zu ner Bar hat mich ein Buecherverkaufendes Maedchen angesprochen. Sie:Kauf ein paar Buecher“. Ich: Ich hab schon. Sie: Dann kauf ein paar Postkarte. Ich: Ich hab schon welche geschickt. Sie: Dann kauf ein paar Armbaender fuer deine Frau/Freundin. Ich: Ich hab keine Frau und Freundin. Darauf antwortet Sie: Dann kaufe mich!

Da war ich sprachlos gewesen, das ist nach dem Tempel von Angkor das zweite mal das ich so einen Satz zu hoeren bekomme. Die meinte die Aussage ernst, so wie sie mich angeschaut hat. Nach dem Erlebnis war ich definitv reif fuer ein paar Drinks und bin dann mit nem TukTuk wieder ins Guesthouse gefahren. Wenigstens wollte der TukTuk-Fahrer mich nicht zu einem Massagesalon oer sonstiges fahren


Phnom Penh Tag 1

August 20, 2008

18. Aug

Heute stand ein wenig Sightseeing und durch die Strassen wandern auf dem Programm. Was soll man sagen, Phnom Penh ist wirklich die Stadt der Gegensaetze. Es gibt das Nationalmuseum mit den alten Skulpturen der Angkorianer. Den Koenigspalast mit der Silberpagode, deren Fussboden aus 5000 Silberkacheln besteht und einem goldenen Buddha in der Mitte beherbergt und der nebenbei der Sitz vom Koenig von Kambodscha ist.

Dem gegenuebersteht, dass dieses Land keine Sozialsystem hat, gerade mal 200m vom Koenigspalast, Obdachlose und Bettler nachts auf den Strassen schlafen. Wie man an den Bildern sehen kann wechselt sich das Stadtbild in Phnom Penh immer wieder ab von arm-verfallen zu wohlhabend- gut in stand gehalten. Nachts wird man hier alles 20m angesprochen ob man nicht Dope/Ganja oder ne Frau haben will.


Fahrt nach Phnom Penh

August 20, 2008

17. Aug

So heute um 12.30Uhr sollte es mit dem Bus nach Phnom Penh gehen. Ich sollte um 12 Uhr abgeholt werden vom Busunternehmen. Es war 12.10….12.20…dann hab ich das Unternehmen mal vom Guesthouse anrufen lassen und ja richtig, da war noch jemand.

Kurze Zeit spaeter wurde ich dann abgeholt und ich hab diesen Bus gesehen und dachte mir…ne damit fahren wir jetzt nicht 6 Stunden umher. Zum Glueck handelte es sich nur um den Zubringerbus und die Fahrt fand in einem normalen etwas unkomfortablen Bus statt.

Zwischendrinne gab es die obligatorischen Zwischenstops bei den Strassenrestaurants, wo einem eine Horde an Kleinkindern entgegen kommt und einem Stickyrice oder Pineapple verkaufen will.

Man glaubt es kaum aber nach 6Stunden fahrt waren wir im an Central Market in Phnom Penh angekommen. Dort wartete dann die Hore an TukTuk fahren auf uns die sich wie die Heuschrecken auf uns stuerzten.

Nachdem auch diese Situation gemeistert war bin ich im Guesthouse Royal gelandet. Das liegt recht zentral und zum Flussufer sind es gerade mal 5min zu Fuss.


Siem Reap

August 19, 2008

14-16. Aug

Eigentlich war geplant, dass ich mit dem Boot nach Battambang (die zweitgroesste Stadt Kambodschas fahre). Allerdings tauche ein schnupfen gepaart mit leichtem Fieber auf. Somit verflog die Motivation auf eine 8Stunden Bootsfahrt wo man zusammengekauert herumsitzt.

Stattdessen hab ich mich entschieden ein wenig im Siem Reap meine Erkaeltung zu bekaempfen und ein wenig Stadtsightseeing zu betreiben. Ich sag nur Pitcher GinTonic/VodkaRedBull fuer 5$…welcome to Cambodia. Vielen dank an die Personen von „Aerzte ohne Grenzen“ die mir Siem Reaps Nightlife gezeigt haben.

Als denn schon Nachs die TukTuk fahrer mir beim verlassen der Bars/Clubs zugewunken haben und meinten „Golden Village Guesthouse….i drove you yesterday“ war der Zeitpunkt gekommen nacgh Phnom Penh weiterzuziehen.


Eigentlich…

August 14, 2008

…wollte ich ja heute nach Koh Ker unterwegs sein. Dort wird man mit einer Tempelstaedte beglueckt die mehr als 30 Tempel umfasst und einer angkorianischen Pyramide. Allerdings, wurde die Pyramide vom Dschungel mittlerweile befreit. Da auch von diesem Bauwerk ein Tourist runtergefallen ist, kann man da nicht raufklettern. Zu guter letzt sind das ueber 3 Stunden mit dem Motorrad hin. Da rebelliert mein Ruecken und mein gerader hochgekommener Shhnupfen sagt auch „NEIN“ dazu. Somit gab es heute einen Tag voller nichts tun in Siem Reap. Wobei ich hab meinen Blog auf den neuesten Stand gebracht. Mal sehen was ich die naechsten Tage so machen werde.

Viele Gruesse Marco


Angkor Tempeltour – Tag 3

August 14, 2008

13. Aug

Heute musste ich frueh raus. Ich dachte wenn ich um 8Uhr das Motorrad nach Banteay Srei nehme sollte es reichen dort vor der Horde anzukommen. Klarer Fall von falsch gedacht!

Von den Abmassen ist dieser Tempel nichts besonderes, allerdings macht er es mit seinen Steinschnitzerein mehr als weg. Wenn man davor steht ist es verstaendlich warum viele diesen Tempel als verborgenes Juwehl von Angkor bezeichnen(15km ausserhalb des Komplexes).

Anschliessend ging es dann weiter nach Kbal Spean. Nach 3Minuten fahrt auf einer asphaltierten „Strasse“ aenderte sich diese in eine „Erdpiste“, der Ruecken dankt es einem. Spaetestens jetzt versteht man warum die Leute hier einen Mundschutz tragen. Nach ner ca. 30min bin ich dort angekommen und durfte nochmal 1500m durch den „Wald“ laufen. Das waren die laengsten 1500m die ich bis jetzt erlebt habe. Die Steinschnitzereien die im Flussbett haben mehr als genug fuer die Strapazen entschaedigt. Ausserdem haben sich soweit kaum Touristen hergetraut :D

Beim Rueckweg machte ich beim Landminenmuseum halt. Das wird von einer Privatperson betrieben, die ehemals die Minen legen musste und sie nun entschaerft. Hier sieht man mit welchem grauen die Bevoelkerung nach wie vor konfrontiert wird.

Ehe es nach Angkor Wat zurueckging hab ich mir noch Bantey Samre angesehen, weil er auf dem Weg lag. Kaum war ich bei Angkor Wat angekommen….tausende von Touristen. Was Sonnenschein und leicht bewoelkter Himmel doch ausmachen. Das bedauerliche bei Angkor Wat ist nur, dass die oberste Ebene gesperrt ist wegen Restaurierungssarbeiten und weil da jemand mal runtergefallen ist. Es steht hier an jedem Tempel auf den man klettern kann, dass dies auf eigene Gefahr geschieht.

Aufgrund des guten Wetters hab ich mir auch gleich noch eine Karte fuer Angkor Wat by Night gekauft und wurde vom Wetter nicht im Stich gelassen. Bei Nacht ist der Anblick wirklich atemberaubend. Vor allem die Tatsache, dass man nahezu alleine dort unterwegs ist macht es so besonders. Fast kaum Touristen nur ein paar Grillen, Froesche und Kuehe.

Kaum war ich wieder im Hotel fing auch schon der Regen an.