CO CU

März 28, 2014

Yes exactly, this are the destinations Colombia and Cuba, for which CO and CU are the international country abbreviations. Just tomorrow at 16 o’clock set Lisette and I will set  our feet on ColOmbian soil after we have a short stop in Madrid with Iberia. Still alot of stuff to do.

Ja genau, dahin wird es gehen Kolumbien und Kuba, das sind die die internationalen Länder Abkürzungen. Genau morgen um 16Uhr setzen Lisette und ich unseren auf kolumbianischen Boden, nachdem wir einen kurzen Zwischenstop mit Iberia in Madrid haben werden. Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun

 

 


Tel Aviv

Mai 20, 2013

So, einmal von Jerusalem nach Tel Aviv an Shabbat…ja so ging mein letzter Blog zuende, hier sind noch ein Paar Bilder vom Jerusalem und dem Hostel.

So was macht man in Tel Aviv…Party und Strand! Hier in Jerusalem sagt man in Haifa arbeitet man, in Jerusalem betet man und in Tel Aviv feiert man. Genau das richtige für das Ende meines Trips.

Nach einmal Strand ging es durch Jaffa, der alten Hafenstadt wo der Felsen Andromedas steht, ja dort wo die Gute dem Seeungeheuer geopfert werden sollte ehe sie Perseus rettete. Zur Altstadt von Jaffa kann ich nur sagen „nett“ nichts spektakuläres.

Der nächste Tag stand mit umherwander in der weißen Stadt von Tel Aviv (ja richtig da gab es doch noch einen Weltkulturerbestätte die ich noch nicht hier gesehen habe). Die Gebäude waren irgendwann mal weiß also so in den 30er Jahren, als die ganzen Bauhausgebäuden entstanden. Erschreckend wieviele davon verfallen sind.

Ansonsten war ich am Strand und hab das Tel Aviv nachtleben gelebt zum Abschluss gab es nach der ganzen Shawarma, Falafel, Hummus Diät hier einmal ein richtiges essen im Restaurant – Fisch 😀

 

 


Jerusalem – Heilige Stadt …oder auch 65 Jahre seit 1948

Mai 19, 2013

Endlich Jerusalem…die Heilige Stadt oder auch er große Zankapfel dieser Region! Aber nicht so schnell. Ich wollte Mar Saba, ein Kloster, besuchen ehe ich aus Palästina verschwinde. Das Ende vom Lied seit 2011 immer Mittwochs geschlossen, sag mal Lonely Planet/ Badeker habt Ihr mal irgendwelche Aktuellen Informationen, und weil der Weg umsonst nicht schon genug Strafe war – kam dann auch ein Schauer.  Das sollte wohl das Zeichen sein, dass ich endlich nach Jerusalem sollte . Einmal Busfahren durch Checkpoints mitsamt dem obligatorischen Palästinenser abführen, an ehe ich am Damaskustor ankam. In diesem Zusammenhang so eine kleine Randnotiz – einige dieser Soldatinnen sind ja richtige „Babes“ 😀

Ich kam hier an einem jüdischen Feiertag an (das Gegenstück zum Erntedankfest) und die Straßen in Westjerusalem wirkten wie ausgestorben. Nachdem ich dann meinen Kram im Abrahams Hostel abgestellt hab – ging es zur Klagemauer…ja auch hier darf man durch Metalldetektoren laufen…und zu meiner Überraschung war der Felsendom doch am Nachmittag geöffnet.

Nach etwas umherschlendern stand ich dann vor dem Damaskustor, wo natürlich die Palästinenser demonstrierter – 65 Jahre Landverlust (bzw 1948 Staatsgründung Israels). Jetzt kann ich auch sagen, das ich von einem Wasserwerfer erwischt wurde und weiß wie es ist sich patschnass anzufühlen. Keine Sorge, die Intensität des Strahles war wohl auf Minimum gestellt, damit wir einfach nur weggehen. Das ganze ereignete sich wie in so einem Film, ich sah wie der Wasserwerferturm sich in unsere Richtung drehte und nachdem die Kanone einmal zu weit rechts und zu weit links sich drehte kam dieser typische Filmmoment – „oh Scheiße“ mit anschließendem Wasser marsch. Dumme Sau – die ganze Zeit kam aus der Ecke wo ich stand mal rein gar nichts da standen nur Unbeteiligte rum. Das war übrigens der Ort über den die Tagesschau berichtete – wo berittene Polizisten die Menge auseinandertrieben.

Super schon zum zweiten Mal an eine Tag nass sein.

Also Patschnass zum Ölberg hoch und auf den Sonnenuntergang warten. Das ist da so windig, das nervt irgendwie. Ansonsten gab es noch einen öden Pubcrawl. Die nächsten Tage waren irgendwie mit Sightseeing gespickt, Israel Museum mit den Qumran Rollen und einer Ausstellung zu Herodes, Yad Vashem – Holocaustmuseum, eine walking Tour durch Jerusalem, dem mehrmaligen Ablaufen der Via Dolorosa, dem herumwandern durch die Altstadt(übrigens auch auf der Weltkulturserbe Liste) mit ihren unterschiedlichen Vierteln. In dem Zusammenhang  sehr interessant wie sauber das jüdische Viertel ist und wie heruntergekommen und das muslimische und christliche Viertel sind. Natürlich durfte die Grabeskirche nicht fehlen und am Freitagnachmittag gab es dann auch die Kreuzigungsprozession des Franziskaner Ordens.

Ich bin ein nicht religiöser Mensch aber irgendwie konnte man die Intensität in dieser Menge spüren. An der 3ten und 4ten Station gab es eine interessante Situation – die Franziskaner Prozession mit ihrem Gebet gegen die Megafone von Freitagsgebet aus den Moscheen. So was kann auch nur hier vorkommen :D.  Noch das Shabbat Mahl im Hostel einnehmen und schon sind wir auch am Samstag angekommen.

Am Samstag hab ich mir nochmal die Klagemauer angesehen – an dem Tag sind die „Men in black“ noch mit einem weißen Umhang ausgestattet, und obwohl ich hinter der Absperrung zum Gebetsbereich blieb, wurde ich unfreundlich auf „nicht fotografieren“ von einer Person hingewiesen. Gut kann ich akzeptieren, aber mal ernsthaft in Yad Vashem gab es genug dieser „nicht fotografieren Schilder“. Somit kennen die Leute das Schild, warum kann man das nicht an ein paar Stellen platzieren damit wir „blöden nicht wissenden ungläubigen Touris“ das auch sehen und wahrnehmen. Das war dann auch das Signal Jerusalem den Rücken zu kehren, ich kann keine „Steine“ mehr sehen ich bin Strandreif! Ein Glück, dass sich das Sherut nach Tel Aviv innerhalb von 2 Minuten nach meiner Ankunft füllte. Next Stop – Tel Aviv

 

 


Jericho – Ramallah

Mai 14, 2013

Ab nach Jericho in die älteste und am tiefsten gelegene Stadt der Welt. Nein nicht so schnell, erstmal heißt es in der Bethlehemer Sammeltaxi Station warten…warte…warten bis sich 7 Personen zusammenfinden, damit es losgeht. Als No 6 dann auftauchte, erklärte ich mich bereit für zwei zu zahlen damit es losgeht.

Die Strecke deckt Palästina in seiner ganzen Breite ab – da ich mit einem palästinensischen Taxi unterwegs war, gab es keinen  direkten Weg nach Jericho sondern man durfte sich schön um die jüdischen Siedlungen schlängern die mit der allseits präsenten Mauer gesichert waren. Es geht sogar so weit, dass es hier eigene Straßen gibt die die Siedlungen verbinden. Wenn ich dann im Laufe des Tage einmal aus dem Fenster sehe und eine Wellblechsiedlung erblicke und auf dem Hügel hintendran direkt die „Siedlerstadt“ dann empfinde ich etwas als nicht richtig.

Jericho ist irgendwie recht übersichtlich, es gibt Ruinen – also Steine. Den sogenannten Baum Zachäus – Maulbeer-Feigenbaum (http://de.wikipedia.org/wiki/Zach%C3%A4us), den Hisham Palast und die Altstadt (Tell es-Sultan) – da wo man die „Mauern“ von Jericho sieht.

Das ist noch nicht alles, als ich auf dem Berg der Versuchung war – ja genau da wo der Teufel Jesus in Versuchung bringen wollte – hörte ich auch eine Stimme. Das liegt wohl an meinen Brotvermehrungskräften ;D. Man flüsterte mir immer was von Macht, Geld, Frauen…als ich dann fragte wie es mit unbegrenzt bezahlten Urlaub aussieht, musste die Stimme verneinen. Wie ihr seht, ich hab der Versuchung widerstanden.

Danach einmal nach Ramallah, das sogenannte politische Zentrum von Palästina. Hier gibt es mal zru Abwechslung nichts Altes zu sehen sondern nur einen lebendigen Markt und das Zentrum scheint förmlich von Menschen zu platzen. Ich übrigens noch nie so viele unverschleierte westlich angezogene Frauen gesehen wie in Ramallah. Achja da gibt es natürlich noch das Hauptquartier der PLO und das Mausoleum von Arafat.

Der Rückweg von Ramallah nach Bethlehem erfolgte mit einer Umleitung durch eine Kies- und Schottergrube…das war die Ausweichroute, da die normale Straße einen Stau hatte – hervorgerunfen durch israelische Kontrollen…

Morgen geht’s erstmal nach Mar Saba und dann für die nächsten Tage nach Jerusalem

 


Bethlehem – Hebron oder auch mitten drin im Konflikt

Mai 13, 2013

Platzhalter

Nachdem ich gestern den Gotteskram hier in Bethlehem hinter mich gebracht habe, wollte ich heute wissen wie das Zusammenleben zwischen Israelis und Palästinensern hier in der Westbank so abläuft.

Also direkt zur Mauer, auf den Weg dahin wird man von gefühlten 100Leuten angesprochen ob man Taxi will, warum man keine Tour machen mag usw. usw. Nichts neues, außer dass ein verschmähter Taxifahrer folgende Weisheit über die Touristen los lies, die Italiener sind super die buchen jede Tour, die Deutschen so so, und die Tschechen…ja die  wollen immer laufen. So gesehen passt es ja, ich bin heute gerne Tscheche!

So und da war der erste Checkpoint ins Sichtweite, kurz davor gab es das bekannte Banksy Grafitti. Eines von vielen von ihm entlang der „Trennungsmauer“ die israelische Siedlungen vor palästinensischen Selbstmordattentäter schützen soll.

Politische Bewertungen darüber lasse ich hier mal weg, ich lasse mal die Fotos entlang der Mauer sprechen. Inklusive einem Haus, das von drei Seiten umschlossen ist von dieser Mauer. Muss wohl ein tolles Erlebnis gewesen sein, wenn die Kinder morgen zur Schule gehen und dann auf dem Heimweg eine Mauer vor dem Haus steht, wie mir die Besitzerin erzählt. Von dem Haus wäre es nur 5m zu Rachels Grab, wäre da nicht diese Mauer – neben einem physischen Hindernis stellt sich auch noch einen direkten wirtschaftlichen Eingriff für die lokale Bevölkerung dar.

Anschließend war ich im Aida Flüchtlingslager, das ist eher eine ganze Stadt die seit Jahrzehnten besteht!

Von da aus ging es dann nach mit dem Sherut nach Hebron. Vorbei an reinen jüdischen Siedlungen mit unzähligen Davidsternfahnen, Stachedrahtzäunen und Checkpoints vorbei rein in die Stadt. In der Stadt befindet sich die Höhle der Patriarchen. Da haben das Judentum und der Islam doch eine gemeinsame heilige Stätte, dort sind Abraham, Sara, Isaak, Rebekka, Jakob und Lea begraben.

Aber eines akzeptiert man hier schnell, es gibt hier nicht wirklich Gemeinsamkeiten, es ist eher ein „meins und du nicht“! Ich laufe durch Hebrons Altstadt und wundere mich irgendwann, was das für ein komisches Gitter über meinen Kopf ist und was da für Zeug drinnen hängt. Ja das sind Abfälle und Steine! Direkt über den Geschäften der Palästinenser haben sich jüdische Siedler in den Gebäuden breitgemacht!  Der Abfall und die Steine sollen wohl von Ihnen stammen.

Ich folgte beharrlich der Straße, und komme an einem verschlossenen Riesentor vorbei, das zu dem jüdischen Teil der Stadt führt. So nicht mehr weit bis zur Höhle der Patriarchen, die im jüdisch Kontrollierten Teil liegt und die zwei Eingänge hat: einen für die Muslime der zu der Ibrahimi Moschee führt und einer der zu dem jüdischen Teil führt. Ja genau abgetrennte Teile, wo jeder die für ihn wichtigen Grabmale sehen kann, bewacht von israelischen Soldaten. Wer sich mal durchlesen mag, was das hier genau für ein Pulverfass in der Vergangenheit war (http://de.wikipedia.org/wiki/Hebron). Ich persönlich kann mir nicht vorstellen wie es beide Seiten schaffen so zu leben, die einen die in ihrem Leben eingeschränkt werden und mit dem Anblick von Soldaten täglich und möglichen Schikanen täglich umgehen müssen und diejenigen die permanent mit einer Waffe rumlaufen, weil sie wissen, dass sie von allen drum herum gehasst werden.

Eines muss noch gesagt werden, warum sind die „lokalen dahergelaufenen Pseudotourguides“ immer so gierig, dass sie im Endeffekt nichts bekommen!

Tourguide: „ich zeig dir eine Tour durch die Altstadt und dem Haus wo ich wohne“

Ich nach einigem hin und her, dass ich keine Tour brauche: „Was soll es denn kosten“

Tourguide: „Gib was du willst“

Ich: Okay erwartest Du 1Shekel oder 300Shekel

Tourguide: So eine Tour wäre so ca 150Shekel wert

Ich: Ne lass gut sein kein Interesse!

Mal ernsthaft, wenn ich einen Falafel für 3Shekel gerade vorher gekauft habe, und der Kerl hat immerhin auch Wareneinsatz – dann stehen 150Shekel in keinem Verhältnis zur ökonomischen Gesamtsituation! Danach hatte ich einen Schatten bei meiner Wanderung durch Hebron – mal sehen wo ihr ihn überall auf den Fotos erkennt!

Nach den Eindrücken ging es dann einfach nur zurück nach Bethlehem.


Allenby Brücke – King Hussein Brücke und irgendwie nach Bethlehem

Mai 13, 2013

Einmal Amman – Jerusalem…80km, das sollte schnell gehen. Nein geht es nicht, da merkt man wieder einmal wie verwöhnt wir Europäer mittlerweile sind!

Eines vorweg, nichtmal die Grenzübergänge zwischen der damaligen BRD und der damaligen CSSR haben sich so lang und organisiert hingezogen.

Der Leidensweg startet 8:30 in Amman, als meine Wenigkeit und Tom, der sich später als Lonely Planet Mitarbeiter entpuppte unseren organisierten Wagen zur Grenze nahmen – Ankunft 9:30.

Das war der einfache Teil – Pass stempeln lassen bei Schalter 1 war kein Problem, dann liegt der Pass ein Ewigkeit bei Schalter 2 herum, da kein Kerl da ist um weiterzumachen. So kann man in der Zwischenzeit bei Schalter 3 seine „ich verlasse Jordan Steuer zahlen – 10JD“. Da hab ich mal direkt einem amerikanischen Ehepaar aus San Francisco aus der patsche geholfen und so ergab sich ein nette Konversation.

Das Highlight war eine Niederländerin, welche die Grenzbeamten richtig zusammengefaltet hat – verdammt ich will auch so einen Diplomatenpass haben 😀

Als dann der Kerl wieder zurückkam und man ihn den „bezahlt“ Zettel in die Hand gedrückt hat, durfte man dann seinen Kram in Richtung Bus schleppen, allerdings blieb der Reisepass zurück!

So um 10:30 dann ab in den denBus, dort kommen dann nochmal 1,5JD für den Rucksack und 6JD für den 5km langen Transfer über die King Hussein – Allenby Bridge. In diesem Zusammenhang danke an Japan, die diese Brücke „gespendet“ haben!

Nein man fährt nicht gleich los, sondert wartet noch ein wenig bis der Bus sich gefüllt hat, DANN bekommt man seine Reisepässe ausgehändigt. In dem Zusammenhang muss ich sagen, das die jordanischen Grenzer echt locker drauf waren und rumgealbert habe…dann geht’s los und irgendwann wartet man vor dem israelischen Gebäude im Bus bis…ja genau bis der Busfahrer gesagt bekommt, du darfst nun die Türen öffnen. Im Bus gesellten sich dann zu unserer illustren Runde noch ein französisches Pärchen und eine Gruppe 5 Amerikanerinnen dazu.

Ankunft Terminal Israel 11:30.

Einmal Taschen rausholen – an einen Schalter gehen und sich Aufkleber Nummer 1 für den Reisepass abholen und den großen Rucksack zum Durchleuchten abgeben.

Anschließend eine Schlange machen und mit den Grenzern auf Italienisch rumscherzen und sagen das Juventus Turin nix taugt sondern Napoli rockt und Aufkleber Nummer zwei auf dem Reisepass bekommen inklusive einer Markierung.

Dann geht es durch den Metalldetektor und Daypack scannen wie man es am Flughafen kennt, auch das war Problemlos. Nein wir sind noch nicht fertig!

Dann geht es zur Passkontrolle, links und rechts ging es echt nicht weiter weil alle irgendwie ein Kreuzverhör über sich ergehen lassen musste, weil die Israelis nicht begreifen konnten woher jemand das Geld hat um viel herumzureisen (viele Stempel im Pass) oder wie ein Laos Visum aussieht ( freu dich schon mal Timo ;D). Bei mir lief wider Erwarten alles Problem nur wollte mir der Typ wieder diesen komischen Zettel geben. Nachdem ich ihn dann überzeugte, dass ich wirklich einen Stempel will zauberte ich ein Lächeln auf sein Gesicht…ich glaube so glücklich hat der noch nie einen Pass gestempelt.

So in dem Zusammenhang spielte sich auch gleich das erste palästinensische Drama ab. Am Schalter neben mir wurde dann direkt mal dem Vater die Einreise bewilligt, aber seiner Frau und seinem Kleinkind verwehrt.

So fehlt nur noch das Gepäck. Ja genau ein riesen Pulk wo Palästinensische Namen aufgerufen werden um ihre Sachen abzuholen, wir Touris dürfen einfach erst mal daran vorbeilaufen um dann zu warten und zu warten bis unsere Taschen auftauchen. Aus Solidarität zum amerikanische Pärchen haben wir gewartet, bis ihre Taschen auftauchten, da wir alle zusammen ein Sherut nach Jerusalem nehmen wollten. Während der Unterhaltung mit Ihnen hab ich erfahren, das ich wohl unbedingt mal zu „burning man“ nach Nevada in die Wüste muss 😀

Nachdem wir dann alle aus dem Terminal Waren, ich freundlich nach meinem ersten Foto von einem Kerl ohne Uniform aber mit Sonnebrille und Sturmgewehr auf „No-Fotos“ hingewiesen wurde haben wir kurzerhand zu 11ein Sherut vollgemacht und los ging es zum Damaskustor nach Jerusalem. Abfahrt 12:40.

Entgegen mancher Information, man kann sehr wohl von der Grenze per Sherut nach Jericho fahren!

Kurz vor Jerusalem, ein Security Check wo man unsere Reisepässe sehen wollte, nachdem der Soldat 7 USA Pässe entgegengestreckt bekam hat er uns durchgewunken.

Ankunft Jerusalem: 13:40 – da trennten sich unsere Wege dann!

Ein echt zäher Grenzübergang der aber auch wesentlich schlimmer hätte ausgehen können und einfach nur mit permanenten warten verbunden war.

Meine Reise war aber noch nicht zu ende, einmal mit Bus 21 nach Bethlehem, bei dem Checkpoint hatte ich dann auch mein zweites israelisch-palästinensisches Erlebnis, als zwei Soldaten einen 16jährigen Jugendlichen aus dem Bus zerrten.

Der Bus nach Bethlehem übertrifft bei der Geschwindigkeit aber die Strecke Amman-Jerusalem nochmal um einiges. 60min Fahrtzeit für 8km Strecke :D…verdammter Mist da kann ich ja schon fast laufen!

Juhu im Youth Hostel und dann mal gleich zur Kirche die über der Stelle steht wo Jesus zur Welt gekommen ist…na klar ist die voll von Tagestouren – ist ja schliesslich Weltkulturerbe 😀

Viel Spass beim Bilder anschauen, einige musste ich leider mit dem Iphone machen ;D

 

 

 

 

 


Amman – Um Qais – Jerash – Wüstenschlösser

Mai 12, 2013

So endlich in Amman angekommen, laut, voll, viele hupende Autos, staubig und stickig; Streetfood is ultragünstig (Falafel+Hummus+Foul+Pita+Tee=1,5JD – wohlgemerkt futtert in dem Laden auch der König regelmäßig)…ne Mini Version von Jakarta – minus der Luftfeuchtigkeit :D…mir gefällt es.

Das schöne an Jordanien sind die überbeladenen Pick Up Trucks – vor allem wenn man damit versucht einen Traktor auf der Ladefläche zu transportieren

Das liegt auch daran, dass ich an meinem ersten Tag in Amman gleich ins Umland geflohen bin um mir „Steine“ anzuschauen. Um Qais, Aijoun und Jerash…die ersten beiden kann man sich schenken! Jerash ist ein echtes Highlight an Ruinen aus römischer Zeit und ich hab mittlerweile einige davon gesehen. Das Ganze war Bestandteil von einem Tourangebot vom Hostel und  was gibt es IMMER bei einer Tour? Ja richtig der Stop beim Restaurant 😉

Yeah… 10JD für ein Buffet…ohne mich! Buffets sind die Keimzelle der Magenverstimmung am Tag danach und in Amman isst man für 1-2JD Streetfood. Das mit der Magenverstimmung trat dann auch am nächsten Tag bei meinen Tourmitfahrern ein…

Am Abend noch durch Amman gelaufen, und am Anfang schon geschrieben ich fand die Atmosphäre toll. Mehr noch als in Frankreich wo man ja sagt „Paris ist Frankreich“ trifft dies auf Amman zu. Jordanien hat 6mio Einwohner, davon leben 3mio in Amman.

Nach diesem Flash an Menschen und gewusel brauchte ich am nächsten Morgen nochmal „Steine“. Start 7:30 und es standen die Wüstenschlösser  auf der Tagesordnung – Qasr Kharana und Qasr Amra. Bei sichten des Autobahnschildes kam mir doch gleich der Gedanke vielleicht noch 300km weiter zu fahren und im Irak zu landen, vor allem da mein Pass keinen israelischen Stempel aufweist ;D

Ja richtig warum schaut man sich die Wüstenschlösser an – ja weil….Weltkulturerbe und vom Nichtstun werde ich die 745 niemals erreichen.

So perfekt abgepasst zwischen den Tourbussen bei den Schlössern gewesen und  um 12Uhr sogar wieder in Amman. Hab ich erwähnt, dass ich die Stadt mag? Die Altstadt ist toll, mit ihren ganzen Straßen Läden, wobei an eine Sache muss man sich immer wieder neu gewöhnen wenn man außerhalb Europas/Nordamerikas ist – dem anderen Verhältnis des Menschen zu Tieren.

So morgen werde ich Spaß haben, einmal Allenby-King Hussein Grenzübergang. Ja richtig, das ist der Grenzübergang der in den Palästinensischen Gebieten liegt.

Da ich sicher sämtliche Profilinghaken erfüllen werde, überlege ich gerade ob ich nicht bewusst in meiner zerfleddertern Cargohose, unrasiert, ungewaschen, und mit nem verschwitzten knallroten Deadbull T-Shirt, Rucksack tragend dort einlaufe, garniert mit einem Palestinensertuch um den Hals geschwungen…