Jericho – Ramallah

Mai 14, 2013

Ab nach Jericho in die älteste und am tiefsten gelegene Stadt der Welt. Nein nicht so schnell, erstmal heißt es in der Bethlehemer Sammeltaxi Station warten…warte…warten bis sich 7 Personen zusammenfinden, damit es losgeht. Als No 6 dann auftauchte, erklärte ich mich bereit für zwei zu zahlen damit es losgeht.

Die Strecke deckt Palästina in seiner ganzen Breite ab – da ich mit einem palästinensischen Taxi unterwegs war, gab es keinen  direkten Weg nach Jericho sondern man durfte sich schön um die jüdischen Siedlungen schlängern die mit der allseits präsenten Mauer gesichert waren. Es geht sogar so weit, dass es hier eigene Straßen gibt die die Siedlungen verbinden. Wenn ich dann im Laufe des Tage einmal aus dem Fenster sehe und eine Wellblechsiedlung erblicke und auf dem Hügel hintendran direkt die „Siedlerstadt“ dann empfinde ich etwas als nicht richtig.

Jericho ist irgendwie recht übersichtlich, es gibt Ruinen – also Steine. Den sogenannten Baum Zachäus – Maulbeer-Feigenbaum (http://de.wikipedia.org/wiki/Zach%C3%A4us), den Hisham Palast und die Altstadt (Tell es-Sultan) – da wo man die „Mauern“ von Jericho sieht.

Das ist noch nicht alles, als ich auf dem Berg der Versuchung war – ja genau da wo der Teufel Jesus in Versuchung bringen wollte – hörte ich auch eine Stimme. Das liegt wohl an meinen Brotvermehrungskräften ;D. Man flüsterte mir immer was von Macht, Geld, Frauen…als ich dann fragte wie es mit unbegrenzt bezahlten Urlaub aussieht, musste die Stimme verneinen. Wie ihr seht, ich hab der Versuchung widerstanden.

Danach einmal nach Ramallah, das sogenannte politische Zentrum von Palästina. Hier gibt es mal zru Abwechslung nichts Altes zu sehen sondern nur einen lebendigen Markt und das Zentrum scheint förmlich von Menschen zu platzen. Ich übrigens noch nie so viele unverschleierte westlich angezogene Frauen gesehen wie in Ramallah. Achja da gibt es natürlich noch das Hauptquartier der PLO und das Mausoleum von Arafat.

Der Rückweg von Ramallah nach Bethlehem erfolgte mit einer Umleitung durch eine Kies- und Schottergrube…das war die Ausweichroute, da die normale Straße einen Stau hatte – hervorgerunfen durch israelische Kontrollen…

Morgen geht’s erstmal nach Mar Saba und dann für die nächsten Tage nach Jerusalem

 

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